Wir erarbeiten für Sie optimale Strategien, um Ihre Ziele zu erreichen
Titel

Kanzlei Steinfartz

Tel.:  49 (0)381 - 40310310
Fax:  49 (0)381 - 403103113

Unsere Standorte:

Tel.:  49 (0)40 - 228688288
Fax:  49 (0)40 - 228688289

Stephanstr. 8, 18055 Rostock

Tarpen 40, 22419 Hamburg

Anfrage senden

kostenlos und unverbindlich

Titel
Titel
Titel

Wie man Anwaltskosten sparen kann

» Gutes Geld Schlechtem hinterherwerfen

In vielen Beratungsgesprächen begegnen wir dem Einwand der Anleger, dass diese nicht ihr letztes gutes Geld der bereits verlorenen Geldanlage durch unnötige Anwaltskosten hinterherwerfen wollen. Dies ist sicherlich eine wichtige Überlegung, die man anstellen sollte, bevor man sich auf einen Rechtsstreit einlässt. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten auch Kosten zu sparen …

» Prozesskostenhilfe

Für einkommensschwache Rechtssuchende hält das Gesetz die Möglichkeit bereit, Prozesskostenhilfe oder auch Verfahrenskostenhilfe zu beantragen. Die Gewährung von Prozesskostenhilfe umfasst sowohl die Gerichtsgebühren als auch die eigenen Anwaltskosten in einem Prozess.

Gern erläutern wir Ihnen, wann und unter welchen Voraussetzungen man diese Prozesskostenhilfe erhält.

» Prozessfinanzierer

Wenn Sie eine Forderung haben, die Kosten des Prozesses jedoch zu hoch sind, besteht die Möglichkeit diese Prozesskosten durch einen Dritten finanzieren zu lassen. Es gibt diverse Unternehmen, die eine Prozessfinanzierung anbieten. Der Prozessfinanzierer trägt dann die Kosten von Gericht und Rechtsanwalt, wird aber zu einem bestimmten Prozentsatz am Erfolg beteiligt. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht auf Ihr Recht verzichten müssen, nach dem Motto: Gutes Geld Schlechten hinterherwerfen.

» Mahnverfahren

Bei einfachen Sachverhalten können Sie statt eines teuren Gerichtsverfahrens auch die Alternative eines Mahnverfahrens wählen. Besonders in den Fällen, in denen die Forderung an sich unbestritten ist und nicht mit einem Einspruch des Schuldners zu rechnen ist, lohnt sich dieser Weg.

Der Mahnbescheid ist in der Regel die schnellste und kostengünstigste Methode, um einen Vollstreckungstitel gegen den Schuldner zu erhalten.

» Einklagen von Teilbeträgen

Wenn Streit über eine große Geldforderung besteht, kann es sich lohnen einen Teil dieser Summe einzuklagen. Wenn Sie zunächst nur einen kleineren Teilbetrag gerichtlich geltend machen, müssen Sie dementsprechend auch sehr viel geringere Anwalts- und Gerichtsgebühren zahlen. Falls das Gericht Ihnen Recht gibt, besteht dann die Möglichkeit, dass die restliche Forderung durch die Gegenseite freiwillig gezahlt wird,

Allerdings sollten Sie dabei vorsichtig sein, dass Sie hinsichtlich des nicht eingeklagten Teils nicht in die Verjährung laufen.

» Sammelklagen

Gerade im Kapitalmarktrecht geistert immer wieder das Wort der sogenannten "Sammelklage" umher. Dabei handelt es sich um einen sehr gefährlichen Begriff, denn dieser suggeriert, dass nicht jeder Anleger sein Recht einklagen muss. Dies ist falsch, weil jeder Anleger selbst seine Schadenersatzansprüche vor Gericht geltend machen und sein Recht auch selbst erstreiten muss, wenn er nicht will, dass dieses irgendwann verjährt. In Fällen der fehlerhaften Anlageberatung ergibt sich die Notwendigkeit einer individuellen Klage allein schon aus der Überlegung, dass bei jedem Anleger die fehlerhafte Beratung durch die Bank oder durch den freien Berater anders verlaufen ist.

Es besteht natürlich die Möglichkeit die Anwalts- und Gerichtskosten dadurch zu reduzieren, dass bei einem gleichgelagerten Fall (beispielsweise mehrere Anleger klagen aufgrund ihrer Prospekthaftungsansprüche gegen eine Fondsgesellschaft) alle gemeinsam ihre Ansprüche einklagen, so dass sich für den Einzelnen die Anwalts- und Gerichtskosten reduzieren.

Titel