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Schutz für Anleger: Schadensersatz bei nicht anlegergerechter Beratung

In Zeiten niedriger Zinsen sind viele Menschen auf der Suche nach Möglichkeiten, wie sie ihr Geld möglichst gewinnbringend anlegen können. Windige Anlageberater und Vermittler aber auch vermeintlich seriöse Banken versprechen potenziellen Anlegern oftmals große Gewinne aus ihren Investitionen. Das Risiko einer solchen Investition wird dabei gerne klein geredet oder gleich ganz verschwiegen. Dabei müssen die Beratung und die Empfehlung eines Finanzproduktes sich stets an den Bedürfnissen und Wünschen der Anleger orientieren. Empfiehlt ein Berater oder Vermittler etwas Unpassendes und erleidet der Anleger daraus später einen Schaden, so können diese Schadensersatz verlangen.

Risikobereitschaft der Anleger entscheidend für Beratung

Ein Berater muss das Finanzprodukt korrekt beschreiben und insbesondere über die Risiken einer Investition aufklären. Im juristischen Sprachgebrauch nennt man dies objektgerechte Beratung. Darüber hinaus muss die Beratung aber auch anlegergerecht erfolgen, was bei der gerichtlichen Überprüfung leider häufig zu kurz kommt. So muss der Berater in einem Beratungsgespräch auch auf die Erfahrungen der Anleger und deren Risikobereitschaft eingehen. Äußert der Anleger den Wunsch, möglichst ohne Risiko zu investieren, so muss sich der Berater bei seiner Empfehlung auch daran halten.

Schadensersatz bei nicht anlegergerechter Beratung

Empfiehlt ein Berater ein Anlageobjekt, obwohl er weiß, dass das Produkt nicht der Risikobereitschaft des Anlegers entspricht, so macht er sich schadensersatzpflichtig. Dias gilt auch dann, wenn der Berater dem Kunden einen Anlageprospekt vorlegt. Aus diesem kann der Anleger zwar Informationen über die Risiken der Anlage gewinnen, davon unabhängig ist aber die Frage, ob der Berater die Anlage überhaupt empfehlen durfte.

Geschlossene Immobilienfonds erfordern Risikobereitschaft

Wie das OLG Frankfurt in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: 10 U 28/16) festgestellt hat, ist die Empfehlung eines geschlossenen Immobilienfonds nicht anlegergerecht, wenn der Kunde lediglich bereit ist, „für eine etwas höhere Rendite als die 1 Prozent auf dem Sparbuch auch etwas höhere Risiken einzugehen.“ Das empfohlene Produkt passt in diesem Fall nicht zur Risikobereitschaft des Kunden entschied das Gericht, da ein geschlossener Immobilienfonds auch das Risiko eines Verlusts von wesentlichen Teils des investierten Betrages birgt.

Unsere Leistungen:

Haben auch Sie in einen Fonds oder andere Anlageprodukte investiert und dabei Geld verloren? Dann sollten Sie prüfen lassen, ob der Berater oder Vermittler Sie im Beratungsgespräch objekt- und anlegergerecht beraten hat oder ob Ihnen möglicherweise Schadensersatzsprüche zustehen. Die Rechtsanwaltskanzlei Steinfartz in Rostock ist auf die Bereiche Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert. Aufgrund unserer jahrelangen Tätigkeit auf diesem Gebiet, verfügt die Kanzlei Steinfartz über sehr viel Erfahrung, welche wir Ihnen gerne zuteil kommen lassen. Wir vertreten unsere Mandanten und Mandantinnen gerichtlich und außergerichtlich bei allen Streitigkeiten etwa mit Banken und Beratern. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns und vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über das weitere Vorgehen und die Aussichten für Ihre Angelegenheit.