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VW Abgasskandal: Wertminderung statt Software-Update

Der Abgasskandal, welcher die deutsche Automobilindustrie in deren Grundfesten erschütterte, beschäftigt weiterhin die Öffentlichkeit. Etwa 2,5 Millionen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge sind von den Abgas-Manipulationen betroffen. Der Mangel an diesen Autos soll durch das Aufspielen eines Software-Updates behoben werden. Da die Kunden dabei die Folgen für den Motor jedoch nicht abschätzen können, stehen viele Betroffene dem Update skeptisch gegenüber. Doch wer das Software-Update ablehnt, der läuft Gefahr, die Zulassung für das Auto zu verlieren.

Kaufpreisminderung statt Nachbesserung durch Software-Update

Dass VW-Kunden sich nicht zwingend auf das Software-Update einlassen müssen, wird auch von den Gerichten anerkannt. Vor dem Landgericht Aachen hatte der Käufer eines von den Manipulationen betroffenen VW Touran geklagt. Dieser wollte statt des Software-Updates den Kaufpreis mindern. Das Gericht gab dem Mann mit Urteil vom 5. Oktober 2017 (Aktenzeichen 12 O 101/16) Recht und sprach ihm einen Schadensersatz in Höhe von 3300 Euro zu.

 Vertrauensverlust durch Manipulationen

In seiner Urteilsbegründung betonte das Landgericht Aachen, dass das Vertrauen der Käufer in den Hersteller durch den Einsatz der manipulierenden Software beschädigt worden sei. Den Käufern sei es aus diesem Grund nicht zuzumuten, sich auf eine Nachbesserung durch den für den Vertrauensverlust verantwortlichen Hersteller einzulassen. Statt den Mangel also durch das Software-Update beseitigen zu lassen, können Kunden auch auf eine Minderung des Kaufpreises bestehen. Das Gericht hielt im beschriebenen Fall eine Minderung in Höhe von 20 % des Kaufpreises für angemessen.

VW-Kunden sollten anwaltlichen Rat einholen

„Das Urteil des Landgerichts Aachen zeigt, dass VW-Kunden, deren Autos von den Softwaremanipulationen betroffen sind, sich nicht ohne weiteres mit der Situation abfinden müssen“, fasst Rechtsanwalt Matthias Steinfartz von der Kanzlei Steinfartz in Rostock die Folgen des Urteils zusammen. „Statt sich einfach auf die Angebote der Händler einzulassen, sollten betroffene Kunden auch die Möglichkeit einer Kaufpreisminderung oder der Vertragsrückabwicklung prüfen lassen. Wenn der Finanzierungskredit für das Auto direkt mit dem Autokauf verbunden ist, kann unter Umständen nicht nur der Kredit-, sondern auch der Kaufvertrag für das Auto widerrufen werden. Kunden könnten dann nahezu ohne Verluste das Auto zurückgeben und würden ihr Geld zurückerhalten“, so der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht weiter.

Unsere Leistungen:

Sind auch Sie als VW-Kunde von den Softwaremanipulationen betroffen, dann sollten Sie prüfen lassen, welche Möglichkeiten Ihnen offenstehen, um den Skandal möglichst ohne Verluste zu überstehen. Die Rechtsanwaltskanzlei Steinfartz in Rostock ist auf die Bereiche Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert. Aufgrund unserer jahrelangen Tätigkeit auf diesem Gebiet, verfügt die Kanzlei Steinfartz über sehr viel Erfahrung, welche wir Ihnen gerne zuteil kommen lassen. Wir vertreten unsere Mandanten und Mandantinnen gerichtlich und außergerichtlich bei allen Streitigkeiten etwa mit Banken und Versicherungen. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns und vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über das weitere Vorgehen und die Aussichten für Ihre Angelegenheit.