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Genossenschaft Eventus eG droht Insolvenz – Schadensersatzansprüche der Anleger?

Die Eventus eG befindet sich im vorläufigen Insolvenzverfahren. Dies hat das Amtsgericht Stuttgart am 15.9.2017 entschieden. Auf Grundlage der aktuellen Erkenntnisse sieht es danach aus, als ob die Insolvenz auch durchgeführt und das Verfahren eröffnet würde. Damit dürften sich viele Anleger in ihren Befürchtungen bestätigt sehen und fragen sich nun, ob und wenn ja welche Möglichkeiten bestehen, die getätigte Investition noch zu retten.

Das Geschäftsmodell der Eventus eG

Die Genossenschaft Eventus eG wurde im Jahr 2012 gegründet und warb um Anlegergelder, um damit Immobiliengeschäfte in großen deutschen Städten zu finanzieren. Als Gegenleistung wurden den Mitgliedern hohe Renditen zwischen 3,85 % und 8,5 % versprochen. Abgesichert sei das Geschäftsmodell durch die langfristig hohe Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Wohnraum und eine 100 %-ige Eigenkapitalfinanzierung, die garantiere, dass das Genossenschaftskapital nicht belastet sei.

Versagen der Aufsichtsbehörden Grund für drohende Insolvenz?

Eigentlich haben Genossenschaften ein gutes Image, da die Rechtsform im Allgemeinen als sicher gilt. Vielleicht auch aus diesem Grund hat der deutsche Gesetzgeber darauf verzichtet, die Vorschriften zum Anlegerschutz auf die Genossenschaften auszuweiten. Diese dürfen im Gegensatz zu anderen Geldanlage-Anbietern weiterhin Darlehen bei ihren Mitgliedern einwerben, ohne über die möglichen Risiken informieren zu müssen. In der Gesetzesbegründung dazu heißt es, dass Genossenschaften einer ausreichenden Gründungs- und Pflichtprüfung durch staatlich kontrollierte Prüfungsverbände unterlägen. Nun zeigt sich jedoch, dass diese Kontrolle durch den Verband versagt hat. Dies könnte ein Ansatzpunkt für mögliche Schadensersatzansprüche gegen den Prüfungsverband sein.

Was können Anleger jetzt tun?

Durch die drohende Insolvenz könnten sich die schlimmsten Erwartungen der Anleger erfüllen und ein Großteil der getätigten Investition verloren gehen, da die Insolvenzquote erfahrungsgemäß sehr niedrig ausfällt. „Anleger sollten daher nicht einfach den Ausgang des Insolvenzverfahrens abwarten, sondern auch mögliche Schadensersatzansprüche prüfen lassen“, rät Rechtsanwalt Matthias Steinfartz, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Rostock. Auch eine Bündelung der Anlegerinteressen kann ein sinnvolles Mittel sein, um die Chancen für die Geschädigten zu erhöhen.

Unsere Leistungen:

Haben Sie Ihr Geld bei der Eventus eG investiert, so sollten Sie prüfen lassen, ob Ihnen Schadensersatzsprüche zustehen. Die Rechtsanwaltskanzlei Steinfartz in Rostock ist auf die Bereiche Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert. Aufgrund unserer jahrelangen Tätigkeit auf diesem Gebiet, verfügt die Kanzlei Steinfartz über sehr viel Erfahrung, welche wir Ihnen gerne zuteil kommen lassen. Wir vertreten unsere Mandanten und Mandantinnen gerichtlich und außergerichtlich bei allen Streitigkeiten etwa mit Banken und Versicherungen. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns und vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über das weitere Vorgehen und die Aussichten für Ihre Angelegenheit.