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Autokartell: Was Autobesitzer und Aktionäre tun können

Wie der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe schreibt, besteht der Verdacht, dass sich die deutschen Autohersteller Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Daimler hinter verschlossenen Türen über Technik, Kosten und Zulieferer abgesprochen haben könnten. Ein Beleg hierfür seien Auskünfte, die der VW-Konzern den Wettbewerbsbehörden gegeben habe. Für Autobesitzer und Aktionäre stellt sich nun die Frage, ob und wie auf diese Meldung zu reagieren ist.

Welche Folgen könnten die Absprachen für Autobesitzer und Aktionäre haben? 

Sollte sich der Verdacht gegen die Autohersteller wegen verbotener Kartellvereinbarungen bewahrheiten, könnte dies nicht nur Milliardenstrafen für die Autobauer zur Folge haben, sondern auch für die Aktionäre von VW, Audi, Porsche, Daimler oder BMW erhebliche Auswirkungen haben. Wie der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 13. Dezember 2011 (Aktenzeichen IX ZR 51/10) festgestellt hat, können betroffene Aktionäre in solchen Fällen die vollständige Rückabwicklung des Kaufs verlangen und darüber hinaus mögliche Kursdifferenzschaden ersetzt bekommen.

Auch Autokäufer könnten durch mögliche Absprachen geschädigt worden sein. Dies könnte etwa der Fall sein, weil sie durch die Kartellabsprachen ein Fahrzeug zu einem überhöhten Preis gekauft haben, welches auf einem schlechteren als den angegebenen technischen Stand ist. Dies könnte insbesondere bei Dieselfahrzeugen der Fall sein.

Warten auf Ergebnisse der EU-Kommission

Um eine konkrete Aussage über entstandene Schäden treffen zu können, müssen die Ergebnisse der EU-Kommission abgewartet werden. Diese prüft die Vorgänge. Sollten dabei Kartellverstöße festgestellt werden, kann darauf aufbauend ermittelt werden, wie hoch der entstandene Schaden ist.

Welche Handlungsmöglichkeiten haben Autobesitzer und Aktionäre?

Sollten sich der Verdacht der Kartellabsprachen bestätigen, wäre mit einer enormen Klagewelle zu rechnen.  Anleger, die Aktien von Porsche, Daimler, VW, Audi oder BMW erworben haben, sollten daher einen erfahrenen Rechtsanwalt aufsuchen, um ihre Ansprüche prüfen und durchsetzen zu lassen.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock ist auf den Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert und hat bereits eine Vielzahl von Anlegern erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Gesellschaften, Banken und Beratern vertreten. Sollten Sie Aktien von Volkswagen, Audi, Porsche, BMW oder Daimler erhoben haben, sollten Sie sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über ihre Möglichkeiten. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.