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BaFin verbietet Handel mit CFD – Binäre Optionen mit Nachschusspflicht

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat das Finanzinstrument der sogenannten Differenzkontrakte (Contracts for Difference = CFD) verboten. Die BaFin begründete diese Entscheidung damit, dass für Verbraucher und Anleger ein nicht kalkulierbares Verlustrisiko bestehe, da bei CFDs mit Nachschusspflicht im schlimmsten Fall ein Vielfaches des eingesetzten Kapitals oder gar das gesamte Vermögen der Anleger verloren gehen könne.

CFDs eine beliebte Anlage

Binäre Optionen erfreuen sich auch unter deutschen Anlegern und Tradern großer Beliebtheit. In vielen Beiträgen wird über positive Erfahrungen mit binären Optionen berichtet leichte und schnelle Gewinne versprochen. Diese Informationen sind jedoch oftmals falsch und sollen Anleger zum Abschluss derartiger Geschäfte bewegen. Es handelt sich also um versteckte Werbung.

Warum sind CFDs so riskant?

Bei CFDs handelt es sich um binäre Optionen, mit denen auf steigende oder fallende Kurse eines definierten Wertes z.B. einer Aktie, eines Wechselkurses oder eines Rohstoff gewettet werden kann. Anders als etwa beim Aktienkauf oder dem Erwerb von Rohstoffen steht der Option jedoch kein tatsächlicher Wert entgegen. Hinzu kommt, dass diese Investitionen meist auch noch gehebelt werden. Dabei wird angenommen, dass der Anleger den Basiswert mit einem Vielfachen des eingesetzten Kapitals erwirbt. Somit multiplizieren sich Gewinne und Verluste erheblich. Diese theoretisch unbegrenzte Nachschusspflicht führt dazu, dass das Verlustrisiko bei CFDs für Anleger unüberschaubar werden kann und das eingesetzte Kapital um ein Vielfaches übersteigt.

Trotz BaFin Verbot weiter Werbung für CFDs

Auch nach dem Verbot durch die BaFin werden CFDs weiter als transparentes Produkt angepriesen, mit dem mit geringem Kapitaleinsatz hohe Volumina gehandelt werden könnten. „Über die Risiken wird jedoch geschwiegen oder diese klein geredet. Die Verbraucher werden nicht hinreichend über die Möglichkeit eines Totalverlustes aufgeklärt”, stellt Rechtsanwalt Matthias Steinfartz aus Rostock die Situation dar. „Insgesamt seien binäre Optionen für Anleger kaum zu durchblicken, weshalb ein weiteres Verbot durch die BaFin sinnvoll wäre”, so der Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht weiter.

Schadensersatzansprüche prüfen lassen

Anleger, die bei der Beratung über den Kauf von CFDs und binären Optionen nicht ausreichend über die Risiken hingewiesen wurden, können unter Umständen Schadensersatz geltend machen und einen eingetretenen Schaden so doch noch abwenden. Betroffene Anleger sollten sich daher an einen auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Anwalt wenden.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock ist auf den Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert und hat bereits eine Vielzahl von Anlegern erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Gesellschaften, Banken und Beratern vertreten. Ist Ihnen durch den Handel mit CFDs oder binären Optionen ein Schaden entstanden? Dann zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.