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EEH Schiffsfonds MS Anke und MS Simone insolvent

Die Serie von Insolvenzen bei den Schiffsfonds geht weiter. Nun hat es die EEH-Schiffsfonds MS Anke und MS Simone getroffen. Über beide Schiffsgesellschaften hat das Amtsgericht Tostedt am 10. April das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet (Aktenzeichen: 22 IN 67/17 und 22 IN 68/17).

Anleger müssen mit Totalverlust der Anlage rechnen

Das Emissionshaus EEH Elbe hatte die Schiffsfonds MS Anke und MS Simone in den Jahren 2009 und 2010 aufgelegt. Anleger konnten sich an beiden Fonds mit einer Summe von mindestens 15.000€ beteiligen. Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 geriet das Geschäftsmodell der Schiffsfonds ins Wanken. Die weltweite Nachfrage sank, sodass die erforderlichen Charterraten nicht mehr erreicht werden konnten. In der Folge blieben die prognostizierten Renditen des Fonds aus und die Ausschüttungen an die Anleger wurden schnell eingestellt. Nun kommt es für die Anleger sogar noch schlimmer. Durch die Insolvenzanträge müssen sie gar den Totalverlust ihrer Anlage befürchten.

Anleger können sich gegen Verluste wehren

Auch wenn die derzeitige Lage alles andere als rosig ist, muss das Geld der Anleger noch nicht endgültig verloren sein. „In vielen Anlageberatungsgesprächen wurde bei der Vermittlung von Schiffsfonds oftmals nicht hinreichend über die Risiken einer solchen Anlage hingewiesen. Eine Beratung muss stets anleger- und objektgerecht sein. Das bedeutet, dass nicht jede Anlage für jedes Ziel geeignet ist“, fasst Rechtsanwalt Matthias Steinfartz aus Rostock die Situation zusammen. Vielfach wurden Beteiligungen an Schiffsfonds als lukrative und sichere Geldanlage angepriesen. Mit der Realität hat das jedoch nichts zu tun. „Bei Schiffsfonds handelt es sich um spekulative Kapitalanlagen, die grundsätzlich nicht zur Altersvorsorge geeignet sind“, so der Anwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht weiter. Der spekulative Charakter und die Risiken der Schiffsfonds wurden in den Beratungsgesprächen häufig verschwiegen, dabei hätten Anleger über Risiken wie einen möglichen Totalverlust umfassend aufgeklärt werden müssen. Wurden diese Aufklärungspflichten verletzt, können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Betroffene Anleger sollten sich deshalb an einen spezialisierten Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, um ihre Chancen prüfen zu lassen.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock ist auf den Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert und hat bereits eine Vielzahl von Anlegern erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Gesellschaften, Banken und Beratern vertreten. Haben auch Sie in einen Schiffsfonds investiert und dadurch Geld verloren? Dann zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.