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BaFin ordnet Kontensperre und Rückabwicklung der Geschäfte von OneCoin / IMS (International Marketing Services GmbH) an

Wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf ihrer Internetseite berichtet, wurden die Konten der IMS International Marketing Services GmbH eingefroren und die Rückabwicklung der unerlaubten Finanztransfergeschäfte mit One Coin-Anlegern angeordnet. Für den Fall, dass die IMS GmbH der Anweisung zuwider handeln sollte, setzte die BaFin zudem ein Zwangsgeld in Höhe von 1,5 Millionen Euro fest.

Geschäfte mit der Internet Währung (Kryptowährung) One Coin

Der Unternehmensverbund Onecoin Ltd. machte über ein mehrstufiges Vertriebssystem in Deutschland und anderen Ländern auf der ganzen Welt Geschäfte mit der Kryptowährung One Coin. Diese virtuellen Werteinheiten vertreib die IMS International Marketing Services GmbH im Auftrag von Onecoin Ltd und warb bei Anlegern, die in den Besitz von „Onecoins“ kommen wollten, dafür, die zu leistenden Zahlungen auf wechselnde Bankkonten bei verschiedenen Kreditinstituten in Deutschland zu überweisen. Anschließend leitete die IMS die Gelder an Dritte, vor allem im Ausland, weiter. Insgesamt hat die IMS so aufgrund der Vereinbarung mit OneCoin Ltd. zwischen 2015 und 2016 Gelder in Millionenhöhe angenommen.

Erlaubnispflichtiges Finanztransfergeschäft

Die BaFin stufte die Dienstleistung der IMS als Finanztransfergeschäft nach § 1 Absatz 2 Nr. 6 ZAG ein, welches als Zahlungsdienst nach § 8 Absatz 1 Satz 1 ZAG unter Erlaubnisvorbehalt steht. Über die von der BaFin zu erteilende erforderliche Erlaubnis verfügte die IMS International Marketing Services GmbH jedoch nicht. Aus diesem Grund verfügte die BaFin nun, die Konten der der IMS GmbH aus Greven zu sperren und die unerlaubt für die OneCoin Ltd. betriebenen Finanztransfergeschäfte einzustellen und bereits getätigte Geschäfte rückabzuwickeln.

Was können Anleger von One Coin / IMS International Marketing Services jetzt tun?

 „Für die Anleger von One Coin / IMS ist die Entscheidung der BaFin eine Hiobsbotschaft. Betroffene sollten sich daher umgehend prüfen lassen, welche Möglichkeiten der Schadensbegrenzung bestehen“, rät Rechtsanwalt Matthias Steinfartz aus Rostock. „Da es bei Verfahren wie diesen oft danach geht, wer zuerst seine Ansprüche anmeldet, sollten Anleger keine Zeit verlieren und sich so schnell wie möglich fachkundigen Rat einholen“, so der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht weiter.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock hat bereits eine Vielzahl von Anlegern erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Gesellschaften, Banken und Beratern vertreten. Insbesondere Anlegern, welche in Geschäfte wie die der IMS GmbH / One Coin investiert haben, konnten wir bereits zu einem Erfolg im Prozess verhelfen können. Zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über Ihre Chancen und das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.