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Krise bei den Lebensversicherungen? – Was können Versicherte tun?

Wie auch die Bild-Zeitung in der letzten Woche berichtete, geht es vielen Versicherungsgesellschaften finanziell nicht gut. So seien bei zahlreichen Unternehmen die aus den Beiträgen der Versicherten erwirtschafteten Kapitalerträge zu gering, um die zugesagte Rendite tatsächlich zu gewährleisten, berichtet die Zeitung mit den vier Buchstaben. Die wirtschaftliche Situation der Versicherungsunternehmen werde sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen und auch größere Versicherungen dürften Schwierigkeiten bekommen, prognostiziert der Chef des Bundes der Versicherten Axel Kleinlein. Für die Versicherten stellt sich deshalb die Frage, wie sie sich in Zukunft verhalten sollen und welche Möglichkeiten ihnen überhaupt offenstehen.

Niedrige Zinsen machen den Versicherungen zu schaffen

Hauptgrund der angespannten Wirtschaftslage ist die Verpflichtung der Versicherer, ihre Rücklagen bis zum Jahr 2025 von 45 auf 196 Milliarden Euro zu steigern. Diese Aufgabe bedeutet für die Versicherungsunternehmen in Niedrigzinszeiten eine große Herausforderung, da viele Versicherer bereits Probleme damit haben, genug zu erwirtschaften, um die versprochenen Zinsen an die Kunden zahlen zu können. Woher zusätzlich noch das Geld für die Aufstockung der Rücklagen kommen soll, steht derzeit wohl in den Sternen.

Was bedeutet die wirtschaftliche Lage der Versicherer für ihre Kunden?

Sollten sich die dunklen Prognosen bestätigen, sollten Versicherte tätig werden bevor es noch schlimmer wird. Grund hierfür ist die Gefahr, dass die Aufsichtsbehörde es den Versicherungsunternehmen unter anderem untersagen könnte, Lebensversicherungen zurück zu kaufen, wenn bei einer Überprüfung festgestellt werden sollte, dass die Vermögenslage des Versicherers so schlecht ist, dass er nicht mehr dauerhaft seinen Verpflichtungen nachkommen kann. Im schlimmsten Fall bedeutet dies für die Versicherten, dass die Versicherungsbeiträge weitergezahlt werden müssen, die Versicherung aber nur einen herabgesetzten Betrag auszahlen muss.

Was können Versicherte tun?

Matthias Steinfartz, Rechtsanwalt für Versicherungsrecht von der Kanzlei Steinfartz aus Rostock, empfiehlt Versicherten, die Möglichkeiten eines Widerrufs der Lebensversicherung prüfen zu lassen. Da viele alte Verträge, d.h. solche, die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden, Rechtsfehler in der Widerrufsbelehrung aufweisen, können diese auch heute noch widerrufen werden. Wird der Versicherungsvertrag widerrufen, so muss der Kunde so gestellt werden, als wenn er den Vertrag nie abgeschlossen hätte. Im Klartext bedeutet dies, dass der gesamte bisher eingezahlte Beitrag mit Ausnahme der Risikokosten von der Versicherung zurückgezahlt werden muss. Weiterhin muss die Versicherung Nutzungswertersatz leisten, was bedeutet, dass die mit dem Geld der Kunden erwirtschafteten Zinsen ebenfalls herausverlangt werden können.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock ist auf die Bereiche Bank- und Kapitalmarktrecht und Versicherungsrecht spezialisiert. Wir konnten bereits eine Vielzahl von Anlegern erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Versicherungen, Banken und Beratern vertreten.

Wenn Sie sich von Ihrer unprofitablen Lebens- oder Rentenversicherung lösen wollen, zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über Ihre Chancen und das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung.