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Insolvenz der EN Storage GmbH

Am 6. März 2017 eröffnete das Amtsgericht Stuttgart das vorläufige Insolvenzverfahren über die EN Storage GmbH (Az.: 6 IN 190/17). Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs gegen die Geschäftsführung der EN Storage GmbH. Diese soll falsche Angaben über die wirtschaftlichen Verhältnisse gemacht und einen Großteil der Verträge und Zahlungsabläufe gefälscht haben.

Geschäftsmodell der EN Storage GmbH

Das Geschäftsmodell der EN Storage GmbH bestand darin, die Daten für internationale Unternehmen und staatliche Institutionen zu speichern. Dieses Modell wurde auch mit dem Geld privater Anleger in Form von Direktinvestments und sogenannten Inhaberteilschuldverschreibungen finanziert. Insgesamt konnte die EN Storage GmbH so zwischen 15 und 30 Millionen Euro einsammeln.

Zwei Gruppen von Anlegern bei der EN Storage

Bei den Anlegern muss zwischen zwei Gruppen differenziert werden. Auf der einen Seite stehen die Investoren, welche noch Direktinvestments getätigt haben. Diese Anleger haben die Server erworben und sie der EN Storage GmbH für ihre Geschäfte überlassen. Auf der anderen Seite stehen diejenigen Anleger, welche die emittierten Unternehmensanleihen gezeichnet hat. Für die Investoren, welche die Server gekauft haben, sieht es besser aus. Diese können im Gegensatz zu der zweiten Gruppe aus ihrem Eigentum Ansprüche herleiten. Anders stellt sich die Situation für die Anleger dar, welche lediglich eine Unternehmensanleihe gezeichnet haben. Diese würden im Falle der Insolvenz als Nachranggläubiger erst dann etwas erhalten, wenn bereits alle anderen Gläubiger befriedigt worden sind, sodass mit einem Totalverlust der Investition gerechnet werden muss.

Was Anleger der EN Storage GmbH tun sollten

Ob und wenn ja in welcher noch Vermögenswerte bei der EN Storage GmbH vorhanden sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Sollte das reguläre Insolvenzverfahrens eröffnet werden, können die betroffenen Anleger ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden. Die Höhe der Insolvenzquote ist dabei abhängig von der zur Verfügung stehenden Insolvenzmasse. Fest steht, dass die Anleger mit erheblichen Verlusten rechnen müssen. Auch ein Totalverlust der Investition kann nicht ausgeschlossen werden. Neben dem Insolvenzverfahren können Anleger noch weitere rechtliche Maßnahmen ergreifen, um die Verluste so niedrig wie möglich zu halten. So können möglicherweise Schadensersatzansprüchen geltend gemacht werden. Diese können sich gegen die Unternehmensverantwortlichen aber auch gegen Wirtschaftsprüfer und die Anlageberater und die Vermittler der Anleihen richten.

 Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock hat bereits eine Vielzahl von Anlegern erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Gesellschaften, Banken und Beratern vertreten. Insbesondere Anlegern, welche in Geschäfte wie die der EN Storage GmbH investiert haben, konnten wir bereits zu einem Erfolg im Prozess verhelfen können. Zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über Ihre Chancen und das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.