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Fristlose Kündigung wegen Schwarzarbeit

Wer neben der eigentlichen angemeldeten Arbeit zusätzlich „schwarz“ arbeiten geht, lebt gefährlich. Es besteht nicht nur die Gefahr, dass man für die getane Arbeit keinen Lohn erhält und diesen später auch nicht einklagen kann; bekommt der Arbeitgeber von der Schwarzarbeit Wind, so kann dies zu einer fristlosen Kündigung berechtigen.

Schwarzarbeit als Kündigungsgrund

Erfährt der Arbeitgeber von der Schwarzarbeit seines Arbeitnehmers, so kann dies unter verschiedenen Umständen eine Kündigung rechtfertigen. Als Voraussetzung hierfür wird von der Rechtsprechung ein Bezug zum Arbeitsverhältnis oder eine anderweitige Verletzung betrieblicher Interessen des Arbeitgebers angenommen. Dies ist etwa der Fall, wenn das Ansehen des Arbeitgebers in der Öffentlichkeit durch die Schwarzarbeit leidet oder sich negativ auf das Leistungsvermögen des Arbeitnehmers auswirkt.

Fristlose Kündigung, wenn Schwarzarbeit in Konkurrenz zum Arbeitgeber stattfindet

Besonders kritisch kann es für den schwarz Arbeitenden werden, wenn er durch die Schwarzarbeit auch noch in Konkurrenz zu seinem Arbeitgeber tritt. In diesem Fall muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer nicht einmal abmahnen und kann fristlos kündigen. So urteilte etwa das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, dass ein Arbeitsvertrag grundsätzlich ein Wettbewerbsverbot einschließe, sodass dem Arbeitnehmer grundsätzlich jede Konkurrenztätigkeit zum Nachteil seines Arbeitgebers untersagt sei.

Nebentätigkeiten grundsätzlich mit dem Arbeitgeber abklären

Wer neben dem eigentlichen Job eine Nebentätigkeit ausüben will, sollte dies mit seinem Arbeitgeber absprechen. Das gilt besonders für Aktivitäten, die in Konkurrenz zum Arbeitgeber oder in einem ähnlichen Tätigkeitsgebiet stattfinden sollen. Verweigert der Arbeitgeber seine Erlaubnis oder besteht Unsicherheit über eine Konkurrenzlage, so kann es ratsam sein, sich vorab anwaltlichen Rat einzuholen und prüfen lassen, ob für den jeweiligen Fall Probleme bestehen.

Was tun, wenn der Arbeitgeber Schwarzarbeit seiner Arbeitnehmer vermutet?

„Vermutet ein Arbeitgeber, dass einer seiner Arbeitnehmer „schwarz“ arbeitet, so stellt sich die Frage, wie mit der Situation am besten umzugehen ist. Vor allem besteht für den Arbeitgeber häufig das Problem, dass mögliche Verstöße nicht einfach nachzuweisen sind“, berichtet Rechtsanwalt Matthias Steinfartz aus Rostock. „In solchen Fällen kommt eine sogenannte Verdachtskündigung in Betracht. Diese kann schon auf den Verdacht eines Verstoßes gestützt werden, ohne dass der Arbeitgeber diesen unbedingt nachweisen müsste. Allerdings ist eine Verdachtskündigung an eine ganze Reihe von Formalien gebunden, welche es zwingend zu beachten gilt“, so der Fachanwalt für Arbeitsrecht weiter. Hier ist unbedingt der Rat eines fachkundigen Anwalts heranzuziehen.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock ist u.a. auf das Arbeitsrecht spezialisiert und hilft Ihnen bei allen Fragen rund um die Themen Schwarzarbeit und Nebentätigkeiten. So klären wir z.B. für Arbeitnehmer, ob sie einer Nebentätigkeit nachgehen dürfen oder für Sie als Arbeitgeber, ob und unter welchen Voraussetzungen bei Schwarzarbeit eine Kündigung möglich ist.

Auch vertreten wir Arbeitnehmer und Arbeitnehmer bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche im Rahmen einer Kündigungsschutzklage. Wenden Sie sich vertrauensvoll mit Ihren Unterlagen an uns. Gerne sichten wir Ihre Arbeitsvereinbarung und beraten Sie über alle weiteren Schritte bis hin zur gerichtlichen Durchsetzung.