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KTG Energie AG insolvent – Anleger müssen sich beeilen

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Nachdem bereits die KTG Agrar SE einen Insolvenzantrag stellen musste, ist nun auch deren Tochtergesellschaft KTG Energie AG insolvent. Das Insolvenzverfahren wurde vom Insolvenzgericht Neuruppin eröffnet, welches zugleich die Eigenverwaltung für das Unternehmen anordnete. Damit kann das operative Geschäft vorerst wie geplant weiterlaufen. Allerdings darf das Management ohne Zustimmung des eingesetzten Sachwalters keine neuen Verbindlichkeiten eingehen, die nicht zum gewöhnlichen Geschäftsbetrieb gehören.

Absehbare Insolvenz der KTG Energie SE

Für die Anleger hatte sich die Insolvenz der KTG Energie SE bereits angekündigt. Zuvor wurden in den Vorstand des Unternehmens zwei auf Insolvenzrecht und Restrukturierung spezialisierte Anwälte berufen. „Bei der Prüfung des Unternehmens muss dann schnell klar gewesen sein, dass die wirtschaftliche Situation der KTG Energie keine andere Möglichkeit, als das Stellen des Insolvenzantrags zugelassen hat“, schätzt Rechtsanwalt Matthias Steinfartz, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Rostock die Situation ein.

Anleihegläubiger müssen Forderungen bis zum 24. Januar anmelden

Anleger der bis 2018 laufenden Anleihe müssen ihre Forderungen bis zum 24. Januar 2017 beim Sachwalter der KTG Agrar SE melden. Sollten die Forderungen nicht rechtzeitig angezeigt werden, droht schlimmstenfalls der Totalverlust. Bereits am 3. Februar soll dann die Gläubigerversammlung in Neuruppin stattfinden. Auch dieser Termin ist wichtig, schließlich handelt es sich hierbei um die reguläre Gläubigerversammlung nach Insolvenzordnung und ist nicht mit der Anleihegläubiger-Versammlung zu verwechseln. Auf der Gläubigerversammlung wird unter anderem über die Zusammensetzung des Gläubigerausschusses entschieden, welcher letztendlich für die Insolvenzquote entscheidend sein können. Diese bestimmt, wie viel die Gläubiger von ihrem investierten Kapital zurückerhalten.

Anleger sollten anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen

Ob eine Sanierung des Unternehmens tatsächlich gelingt und ob diese auch nachhaltig sein wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer vorhergesagt werden. Sollte die Sanierung scheitern, kann auch das reguläre Insolvenzverfahren drohen, in dessen Folge auch mit dem Totalverlust gerechnet werden muss. Anleger sollten sich deshalb schon frühzeitig über ihre rechtlichen Möglichleiten beraten lassen. Neben einer Vertretung im Insolvenzverfahren bietet die Kanzlei Steinfartz in Rostock auch eine Prüfung möglicher Schadensersatzansprüche an.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock hat bereits eine Reihe von Anlegern erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Gesellschaften, Banken und Beratern vertreten. Insbesondere Anlegern, welche in Anleihen wie der KTG Energie SE oder KTG Agrar SE investiert haben, konnten wir bereits zu einem Erfolg im Prozess verhelfen können.

Wenn Sie ebenfalls Probleme mit einer derartigen Anleihe haben, zögern Sie nicht sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über Ihre Chancen und das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.