Wir erarbeiten für Sie optimale Strategien, um Ihre Ziele zu erreichen
Titel

Kanzlei Steinfartz

Tel.:  49 (0)381 - 40310310
Fax:  49 (0)381 - 403103113

Unsere Standorte:

Tel.:  49 (0)40 - 228688288
Fax:  49 (0)40 - 228688289

Stephanstr. 8, 18055 Rostock

Tarpen 40, 22419 Hamburg

Anfrage senden

kostenlos und unverbindlich

Titel
Titel
Titel
Titel

Insolvenzverwalter der S&K Fondsgesellschaft fordert Ausschüttungen von Anlegern zurück

Der Insolvenzverwalter der S&K Real Estate Value Added Fondsgesellschaft mbH & Co. KG und der S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG hat die Anleger der S&K dazu aufgefordert, ihre erhaltenen Ausschüttungen zurückzuzahlen. Gestützt wird dies auf die Insolvenzanfechtung. Anleger sollten sich von dieser Aufforderung jedoch nicht unter Druck setzen lassen und einfach zahlen, sondern sich zunächst von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Es ist nämlich durchaus wahrscheinlich, dass die Anleger gar nicht zahlen müssen.

Anlegerfreundliche Rechtsprechung des BGH

Der Bundesgerichtshof hat in einem 2013 gefällten Urteil entschieden, dass Anleger nur dann zur Rückzahlung der erhaltenen Ausschüttungen verpflichtet sind, wenn dies vorher im Gesellschaftsvertrag geregelt worden ist. Dieser Grundsatz gilt auch für Insolvenzfälle. Nach Durchsicht der vorliegenden Gesellschaftsverträge der S&K Real Estate Value Added Fondsgesellschaft mbH & Co. KG und der S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG liegt in unseren Augen eine solche Regelung nicht vor. Daraus ergibt sich für die Anleger, dass sie nicht in jedem Fall zahlen müssen.

BGH-Urteil angeblich nicht übertragbar

Der Insolvenzverwalter und die von ihm beauftragte Kanzlei Latham Watkins argumentieren in ihrem Schreiben, dass das Urteil des BGH nicht auf den vorliegenden Fall übertragen werden könne, da zum einen die Treuhandkommanditistin, über die sich die Anleger an der S&K beteiligten, nicht ins Handelsregister eingetragen worden sei und die Anleger somit nie Gesellschafter geworden sind, zum anderen hätten Anleger kein Recht auf eine gewinnunabhängige Ausschüttung, weil dies nicht im Gesellschaftsvertrag vorgesehen sei. Nach Auffassung unserer Kanzlei sind beide Behauptungen unzutreffend, sodass das Urteil auf den Sachverhalt angewandt werden kann.

Anleger sollten sich anwaltlichen Rat einholen

„Anleger, die ein Schreiben vom Insolvenzverwalter erhalten haben, sollten sich umgehend die Hilfe eines Fachmannes einholen“, rät Matthias Steinfartz, Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Rostock. „Die Schreiben erzeugen einen starken Druck, da den Anleger nur eine Frist von zwei Wochen gegeben wird. Dennoch ist davon abzuraten, die Forderung einfach zu zahlen. Anleger sollten unbedingt zuvor einen erfahrenen und auf die Fälle spezialisierten Rechtsanwalt kontaktieren.“ Aus den zuvor genannten Gründen ist es wahrscheinlich, dass viele Anleger nämlich gar nicht zahlen müssen.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock hat bereits viele Anleger erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Gesellschaften, Banken und Beratern vertreten. Insbesondere Anlegern, welche in Projekte wie die der S&K investiert haben, konnten wir bereits zu einem Erfolg im Prozess verhelfen können.

Wenn Sie ebenfalls einen Brief vom Insolvenzverwalter mit der Aufforderung zur Rückzahlung erhaltener Ausschüttungen erhalten haben, zögern Sie nicht sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über Ihre Chancen und das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.