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Insolvenz der KTG Agrar SE: Anlegern drohen erhebliche Verluste

Den Anlegern der insolventen KTG Agrar SE drohen erhebliche finanzielle Verluste. Das Amtsgericht Hamburg hat das reguläre Insolvenzverfahren mit Eigenverwaltung über die Gesellschaft angeordnet. Die zu erwartende Insolvenzquote wird aller Wahrscheinlichkeit nach sehr gering ausfallen. Anleger sollten ihre Ansprüche zur Tabelle anmelden und sich von einem Fachanwalt über mögliche rechtliche Schritte wie die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen beraten lassen.

Ernüchterung bei den Anlegern der KTG Agrar SE

Die vom Unternehmen vorgelegten Zahlen sind ernüchternd und geben den Anlegern kaum Hoffnung, dass sich der finanzielle Schaden in Grenzen halten könnte. Die KTG Agrar SE hat für Ihre Anleihen Biowertpapier II und Biowertpapier III von den Anlegern insgesamt rund 342 Millionen Euro eingeworben. Nun steht das Unternehmen mit 394 Millionen Euro tief in den roten Zahlen. Nach Angaben des Sachwalters liegt der Abschreibungsbedarf bei Beteiligungen und Forderungen bei rund 390 Millionen Euro. Die zu erwartende Quote aus dem Insolvenzverfahren dürfte somit äußerst gering ausfallen.

Geplantes Vorgehen im Insolvenzverfahren

Im Insolvenzverfahren sollen wichtige Unternehmensteile wie die Beteiligung an der KTG Energie verkauft werden, erklärte der Sachwalter des Unternehmens. Neben diesen Maßnahmen würden durch die Staatsanwaltschaft auch Haftungsansprüche gegen den ehemaligen Vorstand und den Aufsichtsrat geprüft. Weiterhin prüfe die Staatsanwaltschaft offenbar auch eine Strafanzeige gegen den Ex-Vorstand des Unternehmens. Im Raum stehen dabei mögliche Verstöße gegen das Aktiengesetz.

Was betroffene Anleger jetzt tun sollten

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung können die Gläubiger nun ihre Forderungen zur Tabelle anmelden. „Zwar sollten Anleger keine allzu hohen Erwartungen an die Insolvenzquote haben, dennoch ist es ratsam, die Forderungen anzumelden, da nur tatsächlich angemeldete Forderungen überhaupt berücksichtigt werden können“, fasst Rechtsanwalt Matthias Steinfartz aus Rostock die Situation zusammen. Weiterhin sollten sich Anleger den Rat eines fachkundigen Anwalts einholen, um auch andere rechtlichen Optionen wie Schadensersatzansprüche gegen die Verantwortlichen sowie  Vermittler und Berater prüfen zu lassen und diese geltend zu machen. Insbesondere Berater und Vermittler treffen eine Reihe von Aufklärungs- und Informationspflichten. Wird z.B. nicht umfassend über die Risiken einer vermittelten Anleihe aufgeklärt, so haftet der Berater für den entstandenen Schaden.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock hat bereits eine Reihe von Anlegern erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Gesellschaften, Banken und Beratern vertreten. Insbesondere Anlegern, welche in Projekte wie die der KTG Agrar SE investiert haben, konnten wir bereits zu einem Erfolg im Prozess verhelfen können.

Wenn Sie ebenfalls Probleme mit einer derartigen Beteiligung haben, zögern Sie nicht sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über Ihre Chancen und das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.