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German Pellets GmbH insolvent: Schadensersatzansprüche prüfen lassen

Nachdem bereits im Januar über die schlechte finanzielle Lage der German Pellets GmbH in Wismar berichtet worden war, haben sich nun die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet. German Pellets ist insolvent. Am 10. Februar hat das Amtsgericht Schwerin das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der German Pellets GmbH eröffnet. Für Gläubiger und Anleger ist dies ein schwerer Schlag, da die zu erwartende Insolvenzquote auf 3 % bis 10 % geschätzt wird. Bei einer solch niedrigen Quote liegt der Verdacht nahe, dass die erforderlichen Abschreibungen von Forderungen nicht rechtzeitig vorgenommen wurden und die Rentabilität der Investitionen zu keiner Zeit korrekt geprüft worden ist.

Anleger wurden möglicherweise nicht hinreichend über das Investitionsrisiko aufgeklärt

Aus diesem Grund stellt sich die Frage, ob die German Pellets GmbH bei der Emission der Anleihen die Anleger möglicherweise nicht ausreichend über das Risiko einer solchen Investition aufgeklärt hat. Aus den Prospekten der GmbH ist ersichtlich, dass das Risiko nicht ausreichend kritisch beschrieben ist und somit keine ausgewogene Risikoeinschätzung über die Anleihen und Genussrechte vermittelt wurde. Für die Anleger war es auch bei sorgfältiger Durchsicht des Prospekts unmöglich, das bestehende Risiko hinreichend klar zu definieren, obwohl für den Vertrieb der Anleihen eine umfassende Interessenswahrungspflicht, Informationspflicht und Sorgfaltspflicht bestand.

Auch bei den beratungsfreien Leistungen hätte die Angemessenheit der Produkte geprüft werden müssen

Bei den beratungsfreien Leistungen hätte ebenfalls die Angemessenheit der Produkte für die Kunden geprüft werden müssen. Die German Pellets GmbH wies in ihrem Prospekt jedoch nur darauf hin, dass jeder Anleger selbst beurteilen müsse, ob die Anlage für ihn das geeignete Produkt sei oder nicht. Eine Warnung vor den Risiken wurde nicht ausgesprochen. „Dabei ist es nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkannt, dass auch ein sogenannter „Discount-Broker“, der grundsätzlich keine Beratung schuldet, nach den Umständen des Einzelfalls zu einer Warnung des Kunden verpflichtet sein kann, wenn dessen Aufträge von den zuvor erklärten Zielvorstellungen deutlich abweichen oder wenn erkennbar ist, dass Tragweite und Risiko eines Auftrages falsch eingeschätzt werden“, erklärt Rechtsanwalt Matthias Steinfartz aus Rostock.

Geschädigte Anleger sollten Schadensersatzansprüche prüfen lassen

Anleger der German Pellets GmbH sollten aufgrund der möglicherweise unzureichenden Risikoaufklärung mögliche Schadensersatzansprüche gegen Dritte außerhalb des Insolvenzverfahrens prüfen lassen. Hierfür sollte der Rat eines Fachanwalts hinzugezogen werden.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock hat bereits eine Reihe von Anlegern erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Gesellschaften, Banken und Beratern vertreten. Insbesondere Anlegern, welche in Anleihen wie der von German Pellets investiert haben, konnten wir bereits zu einem Erfolg im Prozess verhelfen können.

Wenn Sie ebenfalls Probleme mit einer derartigen Anleihe haben, zögern Sie nicht sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über Ihre Chancen und das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.