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Widerruf von Hypothekenverträgen - Ende des Widerrufjokers am 21. Juni 2016

Wie auch die Ostsee Zeitung in ihrer Ausgabe am 03.02.2016 berichtete hat die Bundesregierung ein Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht, dass das Widerrufsrecht für Immobilienkreditverträge / Hypothekenverträge, welche zwischen 2002 und 2010 geschlossenen wurden, ausschließen soll. Bislang konnten Darlehensnehmer einen Großteil dieser Verträge wegen fehler­hafter Belehrung auch noch Jahre später widerrufen. Insbesondere in Zeiten mit niedrigem Zinssatz ist das Sparpotenzial für die Verbraucher enorm. Kreditnehmer können mit vielen tausend Euro einsparen. Welche Bedeutung der Widerrufsjoker hat, wird bei einem Blick auf das Volumen der betroffenen Darlehensverträge deutlich. Es wird auf etwa 1,6 Billionen Euro geschätzt. Nun soll damit nach dem Vorhaben der Regierung voraus­sicht­lich am 21. Juni 2016 Schluss sein.

Was ist der Widerrufsjoker?

Bei etwa 80 % der geschlossenen Immobilien­kredit­verträgen ab Oktober 2002 sind die Widerrufs­belehrungen fehler­haft. Zwar wurde dieser Umstand durch eine Gesetzesänderung im Jahr 2010 behoben. Dennoch können Kreditnehmer ihre alten Verträge auch heute, also Jahre später widerrufen. Weil in der Zwischenzeit die Zinsen sehr stark gesunken sind, ist dies für Kreditnehmer sehr lukrativ, da sie durch Umschuldung ihrer Darlehen so viele tausend Euro sparen können. Schon viele Tausend Kreditnehmer sind diesen Weg gegangen, weshalb der Widerrufsjoker den Banken und Sparkassen ein Dorn im Auge ist.

Das Gesetzesvorhaben der Bundesregierung

„Scheinbar haben die Banken nun Gehör in der Politik gefunden. Das Justiz- und das Finanz­ministerium arbeiten bereits seit langer Zeit an einer Gesetzes­änderung. Das Widerrufs­recht soll so schnell wie möglich abgeschafft werden“, fasst Rechtsanwalt Matthias Steinfartz aus Rostock die derzeitige Situation zusammen. Den entsprechenden Gesetzes­entwurf hat die Regierung nun am 27. Januar 2016 verabschiedet. Beobachter der Branche sind sich sicher, dass das geplante Gesetz den Bundes­tag und Bundes­rat passieren wird. Damit wer voraussichtlich am 21. Juni 2016 der letzte Tag für einen Widerruf der Altverträge. Opposition und Verbraucherverbänden kritisierten das Vorhaben, da es die Kreditnehmer benachteilige, und das, obwohl die Gesetze über den Abschluss von Darlehensverträgen in Zukunft eigentlich verbraucherfreundlicher ausgestaltet werden sollen.

Was können und sollten betroffene Darlehensnehmer jetzt tun?

Betroffene Darlehensnehmer haben noch etwa ein halbes Jahr lang Zeit, ihre alten Darlehensverträge prüfen zu lassen, um diesen gegebenenfalls zu widerrufen. Dafür sollten sich Verbraucher unbedingt den Rat eines Anwalts einholen, da diese die Widerrufs­belehrungen in den Verträgen auf Fehler überprüfen und über die weitere Vorgehensweise informieren. Verbraucher sollten sich jedoch beeilen, da der Widerruf eines Kredit­vertrags viel Zeit und Vorbereitung erfordert.

Unsere Leistung:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock ist auf Bankrecht und Kapitalmarktrecht spezialisiert und verfügt über entsprechend große Erfahrung auf diesen Gebieten. Gerne sichten wir auch Ihre Unterlagen und prüfen, ob die von Ihrer Bank verwendete Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist. Hierfür können Sie gerne ein kostenloses Erstgespräch mit uns vereinbaren. Wir beraten Sie zu allen Fragen rund um Ihren Darlehensvertrag und informieren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, gegen die Bank vorzugehen. Schon vielen Mandanten konnten wir bei Klagen gegen Kreditinstitute zu einem Erfolg verhelfen.

Nutzen Sie die Möglichkeit eines kostenlosen Erstgespräches zur Sichtung Ihrer Unterlagen und profitieren Sie von unserer Expertise.