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Insolvenz der Photon Power AG

Kurz vor Weihnachten (am 22. Dezember) hat das Amtsgericht Aachen die vorläufige Insolvenzverwaltung für die Photon Power AG angeordnet. Das Unternehmen, dessen Geschäft im Bau von Photovoltaikanlagen besteht, welches durch die Ausgabe von Anleihen für Kleinanleger finanziert wurde, musste wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag stellen. Damit haben sich die Befürchtungen von Beobachtern bestätigt, welche diesen Schritt nach der Insolvenz der Photon Holding AG, zu der die Photon Power AG gehört, bereits vorausgesagt hatten.

Schlechte Nachrichten für Kleinanleger der Photon Power AG

Für die betroffenen Kleinanleger, welche in das Unternehmen investiert haben, ist der Insolvenzantrag ein Schock, da die getätigten Investitionen, welche allein bis Ende 2012 über sieben Millionen Euro betrugen, gefährdet sind und unter Umständen auch bisher getätigte Ausschüttungen zurückverlangt werden könnten. Die Folgen des vorläufigen Insolvenzverfahrens werden sich wahrscheinlich zu Beginn des Jahres zeigen, da die Photon Power AG in dieser Zeit wieder Auszahlungen an die Anleihegeber leisten muss.

Unklare Finanzierungslage bei der Photon Power AG

Unklar ist nach dem Insolvenzantrag auch, ob Gelder in andere Photon Gesellschaften geflossen sind, um weitere Projekte zu finanzieren. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Verhältnis von Eigen- und Fremdkapitalanteilen. So können Investoren durch hohe Fremdkapitalanteile die Rendite auf das eingesetzte Eigen- und Anleihekapital erhöhen. Auf der anderen Seite kann ein geringerer Fremdkaptitalanteil für die Anleihebesitzer im Falle einer Insolvent von Vorteil sein, da die Banken dann einen schlechteren Zugriff auf die Anlagen haben. Wie dieses Verhältnis bei der Photon Power AG aussieht, wird zu ermitteln sein.

Anleger sollten sich fachkundige Beratung einholen

Betroffene Anleger sollten sich in Anbetracht der Lage dringend anwaltliche Beratung einholen, um die finanziellen Schäden so gering wie möglich zu halten. Zu prüfen sind insbesondere mögliche Verstöße des Unternehmens aufgrund von Prospektfehlern oder fehlerhafter Kapitalverwendung. Aufbauend auf einer umfassenden Analyse stehen die Chancen gut, dass Kleinanleger ihre Interessen auch in einem Insolvenzverfahren wirksam durchzusetzen können.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock hat bereits eine Reihe von Anlegern erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Gesellschaften, Banken und Beratern vertreten. Insbesondere Anlegern, welche in Gesellschaften wie der Photon Power AG investiert haben, konnten wir bereits zu einem Erfolg im Prozess verhelfen können.

Wenn Sie ebenfalls Probleme mit einer derartigen Gesellschaftsbeteiligung haben, zögern Sie nicht sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über Ihre Chancen und das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.