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Nach BGH-Beschluss: Verbraucher können nach Widerruf von Darlehen mehr Geld erwarten

Mit Beschluss vom 22. September 2015 hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass die Verbraucher, welche einen Darlehensvertrag erfolgreich widerrufen haben, auch einen Anspruch auf Nutzungsentschädigung haben (Az. XI ZR 116/15). Für die Verbraucher bedeutet dieser Beschluss, dass sie letztendlich mehr Geld erwarten können als dies bisher der Fall gewesen ist.

Verbraucher können Nutzungsentschädigung verlangen

„Für die Verbraucher in Deutschland ist dieser Beschluss ein positives Signal, da sie nach einem erfolgreichen Darlehenswiderruf nicht nur die gezahlten Raten zurückerhalten, sondern darüber hinaus auch den Betrag, den die Banken und Sparkassen in der Zwischenzeit mit diesem Geld erwirtschaftet haben“, fasst Rechtsanwalt Matthias Steinfartz von der Kanzlei Steinfartz in Rostock die Veränderungen zusammen. Für den Fall, dass die Bank diese Summe nicht genau beziffern kann oder diesen nicht offenlegen will, muss das Kreditinstitut Zinsen in Höhe von fünf Punkten über dem Basiszinssatz zahlen. Dafür hat die Bank im Gegenzug einen Anspruch auf Rückzahlung der Kreditsumme zuzüglich der Zinsen auf die Restschuld.

BGH sorgt mit Beschluss für mehr Rechtssicherheit und stärkt Verbraucherrechte

Mit dem Beschluss bestätigte der BGH ein älteres Urteil aus dem Jahr 2009. Diese Entscheidung war in letzter Zeit jedoch umstritten, sodass der Bundesgerichtshof mit seinem Beschluss für Rechtsklarheit gesorgt und die Verbraucherrechte beim Widerruf von Darlehen noch einmal gestärkt hat. „Je nach Sachlage können sich Verbraucher auf die Rechtsprechung des BGH stützen und zum Teil noch einmal mehrere tausend Euro bei einem erfolgreichen Widerruf verlangen“, erklärt Rechtsanwalt Steinfartz.

Ein Widerruf des Darlehensvertrages ist häufig möglich

Grundsätzlich ist der Widerruf eines Darlehens dann möglich, wenn die Bank ihre Kunden nicht oder nicht ordnungsgemäß über die Widerrufsmöglichkeiten belehrt hat. In diesem Fall ist die Widerrufsfrist nicht in Gang gesetzt worden, sodass der Kredit auch noch Jahre nach Abschluss widerrufen werden kann. Die rechtlichen Anforderungen für die Banken sind hoch: In der Regel führen daher schon geringe Abweichungen von der jeweils gültigen Musterbelehrung zu einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung. In der Folge besteht für die Verbraucher die Möglichkeit, den Darlehensvertrag zu widerrufen, um umzuschulden und von den aktuell niedrigen Zinsen zu profitieren.

Unsere Leistungen:

Die Rechtsanwaltskanzlei Steinfartz in Rostock ist auf die Bereiche Bankrecht und Kapitalmarktrecht spezialisiert. Aufgrund unserer jahrelangen Tätigkeit auf diesem Gebiet, verfügt die Kanzlei Steinfartz über sehr viel Erfahrung, welche wir Ihnen gerne zuteil kommen lassen. Wir vertreten unsere Mandanten und Mandantinnen gerichtlich und außergerichtlich bei allen Streitigkeiten mit der Bank. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns und vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über das weitere Vorgehen und die Aussichten für Ihre Angelegenheit.