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Darlehensverträge bei Sparda-Banken: Möglichkeit zum Widerruf prüfen lassen

In den letzten Jahren haben die Sparda-Banken in einer Vielzahl von Fällen fehlerhafte Widerrufsbelehrungen verwendet. Bei einer Widerrufsbelehrung, welche gegen die gesetzlichen Vorgaben verstößt, kann der Darlehensnehmer den mit einer Sparda-Bank abgeschlossen Verbraucherkreditvertrag widerrufen. Ein Widerruf ist dabei auch noch Jahre nach dem Vertragsschluss möglich. 

Viele Darlehensverträge der Sparda-Banken sind fehlerhaft 

Immer wieder haben die Sparda-Banken in den vergangenen Jahren die Formulierungen ihrer Widerrufsbelehrungen geändert, um sie an die häufig wechselnden gesetzlichen Anforderungen anzupassen. Allerdings fallen immer wieder zwei kapitale Fehler in den Formulierungen der Darlehensverträge auf. Davon betroffen sind besonders Verträge aus den Jahren 2009 und 2011: 

Eine erhebliche Zahl der Darlehensverträge wurde über den Fernabsatz geschlossen. Dabei erfolgt der Vertragsschluss nicht wie üblich durch eine Unterschrift in einer Filiale, sondern über das Internet oder über die Post. Bei einem solchen Abschluss im Fernabsatz müssen die Banken in ihren Widerrufsbelehrungen die Verbraucher darauf hinweisen, dass die Frist für den Widerruf erst mit dem endgültigen Vertragsschluss beginnt. Damit unterscheidet sich der Beginn der Widerrufsfrist von einem in einer Filiale geschlossenen Vertrag, dessen Widerrufsfrist bereits mit der Unterschrift des Vertrages zu laufen beginnt. 

Weiterhin enthalten ältere Verträge der Sparda-Banken zum Teil Klauseln, die besagen, dass die Widerrufsfrist am darauffolgenden Tag zu laufen beginnt, an dem der Darlehensnehmer die Vertragsurkunde und die Widerrufsbelehrung erhalten hat. Derartige Formulierungen sind missverständlich, da sie vom Darlehensnehmer so verstanden werden können, dass die Widerrufsfrist zum Zeitpunkt der Unterschrift der Bank zu laufen beginnt. Eine solche Interpretation ist jedoch falsch, weil die Widerrufsfrist - wie vom BGH ausdrücklich entschieden - erst dann aktiviert wird, wenn der Darlehensvertrag auch vom Kreditnehmer unterzeichnet worden ist.

Profitieren Sie vom Niedrigzinsniveau: Darlehen umschulden

„Für Kunden der Sparda-Banken, die in den Jahren 2009 und 2011 einen Darlehensvertrag geschlossen haben, kann es sich lohnen, diese von einem Spezialisten prüfen zu lassen“, rät Matthias Steinfartz, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Rostock. „Aufgrund des historisch niedrigen Zinsniveaus können Verbraucher bei einem erfolgreichen Widerruf und späterer Umschuldung auf ein anderes Darlehen zum aktuellen Niedrigzins erheblich sparen. In vielen Fällen können die Darlehensraten halbiert und auch die Vorfälligkeitsentschädigung eingespart werden.“

Unsere Leistungen:

Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und prüfen, ob die von Ihrer Bank verwendete Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist. Hierfür können Sie gerne ein kostenloses Erstgespräch mit uns vereinbaren. Wir beraten Sie zu allen Fragen rund um Ihre Kreditverträge und informieren Sie, welche Möglichkeiten bestehen, gegen die Bank vorzugehen. Schon seit vielen Jahren sind wir auf dem Gebiet des Bankenrechts aktiv und vertreten eine Reihe von Mandanten bei Klagen gegen Kreditinstitute. Entsprechend verfügen wir über eine große Erfahrung, welche wir auch Ihnen gerne zu Gute kommen lassen.