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Sunrise Energy GmbH muss Gelder aus Bankgeschäft zurückzahlen

Der Sunrise Energy GmbH, welche noch unter ihrer alten Firma „Sofortrente GmbH“ mit dem Ankauf von bestehenden Forderungen aus Lebensversicherungen, Bausparverträgen oder Festgeldvereinbarungen geworben hatte, wurde von der Finanzaufsichtsbehörde BaFin durch einen Bescheid vom 22.06.2015 die unverzügliche Abwicklung ihrer unerlaubt getätigten Einlagengeschäfte aufgegeben. Die Sunrise Energy GmbH muss daher alle aus dem Bankgeschäft eingenommenen Gelder an die Anleger zurückzahlen.

Unverzügliche und vollständige Rückzahlung der Gelder

Der Kaufpreis für die Forderungen sollte mit hohem Zins in Raten gezahlt werden. Nach Ansicht der BaFin stellt dieses Geschäftsmodell der Sunrise Energy GmbH ein erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft dar, für welches es einer entsprechenden Genehmigung bedarf. Eine solche Erlaubnis hatte die Sunrise Energy GmbH jedoch nicht. Aus diesem Grund trug die BaFin nun auf, die getätigten Geschäfte abzuwickeln und erhaltene Einzahlungen unverzüglich und in vollem Umfang an die Anleger zurück zu zahlen. Zwar hatte die Sunrise Energy GmbH gegen diesen Beschied der BaFin Widerspruch eingelegt, um eine Aufschiebung zu erwirken. Allerdings scheiterte sie mit diesem Antrag beim Verwaltungsgericht in Frankfurt a.M. Die Anordnung auf Rückabwicklung der Geschäfte ist daher sofort vollziehbar.

Insolvenz der Sunrise Energy GmbH möglich

„Betroffene Anleger, welche Geld in die Geschäfte der Sunrise Energy GmbH investiert haben, sollten jetzt wachsen sein und darauf achten, dass sie ihr Geld in nächster Zeit tatsächlich vollständig zurückerhalten. Sollte es zu Verzögerungen kommen, ist es ratsam Druck auf die Gesellschaft auszuüben“ rät Rechtsanwalt Matthias Steinfartz aus Rostock. Für die Anleger besteht nämlich die Gefahr, dass die Sunrise Energy GmbH einen Insolvenzantrag stellen muss, sollte sie die Gelder nicht zurückzahlen können. „In einem solchen Fall wäre zu befürchten, dass die Anleger finanzielle Einbußen hinnehmen müssen, denn ob und in welcher Höhe diese ihre Investition zurückerhalten, hängt von der Insolvenzmasse und der Zahl der Forderungen ab“, erklärt der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Anleger sollten rechtliche Möglichkeiten von einem Fachanwalt prüfen lassen

Betroffene Anleger sollten daher rechtzeitig ihre rechtlichen Möglichkeiten von einem Spezialisten prüfen lassen. Möglich erscheint hierbei die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen, da das Betreiben von Bankgeschäften ohne Erlaubnis ein Verstoß gegen das Kreditwesengesetz ist, welcher bewirkt, dass die Verantwortlichen des Unternehmens grundsätzlich auch persönlich haftbar gemacht werden können. Denkbar sind weiterhin Ansprüche gegen die Vermittler, sollten diese die Anleger fehlerhaft beraten und nicht über das bestehende Risiko ihrer Kapitalanlage aufgeklärt haben.
 

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock hat bereits eine Vielzahl von Anlegern erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Gesellschaften, Banken und Beratern vertreten. Insbesondere Anleger, welche in Geschäfte wie die der Sunrise Energy GmbH investiert haben, konnten wir bereits zu einem Erfolg im Prozess verhelfen können. Wenn Sie zu den Anlegern der Sunrise Energy GmbH gehören oder Probleme mit einem anderen Investitionsgeschäft haben, zögern Sie nicht sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über Ihre Chancen und das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.