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EUSA AG - Immobilienfirma ist insolvent

Die EUSA AG (Europäische Sachwert AG) ist zahlungsunfähig. Das Immobilien- und Finanzberatungsunternehmen, welches seinen Sitz in Schwäbisch Hall hat, warb Anleger mit Renditen zwischen 6,25 und 12 Prozent zu unterschiedlichen Laufzeiten. Die Anleger beteiligten sich in Form von Genussrechten an der Gesellschaft, die nach eigenen Angaben über ein Emissionsvolumen von rund 50 Millionen Euro verfügte. Die Mindestsumme lag für die Anleger bei 1000 Euro. Die EUSA AG offerierte insgesamt vier verschiedene Anlagemodelle. Die kürzeste Laufzeit betrug drei und die längste zwölf Jahre. „Das Angebot der EUSA AG war vor allem auf Privatanleger zugeschnitten, die eher kleine Summen anlegen wollten“, sagt der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Matthias Steinfartz.

Anleger können Forderungen bis zum 8. Oktober 2015 beim Insolvenzverwalter anmelden

Nachdem das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, können Anleger ihre Forderungen unter Angabe von Grund und Höhe der Forderung bis zum 8. Oktober 2015 beim Insolvenzverwalter anmelden. Einschränkend sei allerdings gesagt, dass die Forderungen der Genussrechte-Inhaber im Insolvenzverfahren nachrangig behandelt werden. Diese Nachrangigkeit kann sich aber im Laufe des Insolvenzverfahrens noch ändern, sodass die Forderungen in jedem Fall angemeldet werden sollten.

Auch Schadensersatz wegen Verletzung der Informations- und Aufklärungspflichten möglich

Um die Verluste zu minimieren, sollten Anleger weiterhin auch ihre Ansprüche auf Schadensersatz prüfen lassen. Eine Investition in Immobilien ist stets mit einem Risiko verbunden, über das die Anleger im Beratungsgespräch umfassend aufgeklärt werden müssen. Auffallend sind darüber hinaus die hohen Renditeversprechen, die weit über dem üblichen Niveau liegen und deshalb anwaltlich geprüft werden sollten. „Aus diesem Umstand könnte gegebenenfalls ein Schadensersatzanspruch wegen Verletzung von Informations- und Aufklärungspflichten ergeben, so Rechtsanwalt Matthias Steinfartz aus Rostock.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock hat bereits eine Reihe von Anlegern erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit Gesellschaften, Banken und Beratern vertreten. Zahlreichen Mandanten konnten wir bereits zu einem Erfolg im Prozess verhelfen können.

Wenn Sie ebenfalls Probleme mit einer derartigen Gesellschaftsbeteiligung haben, zögern Sie nicht sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über Ihre Chancen und das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.