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Neues Gesetz zur Erbschaftssteuer: Auch Erben von kleinen Firmen betroffen

Die Reform der Erbschaftssteuer wurde kürzlich durch das Bundeskabinett gebilligt. In Zukunft werden vor allem Erben von Unternehmen sich den Anforderungen des neuen Gesetzes stellen müssen. Durch die Änderung werden die Bedingungen, nach denen ein Erbe von der Steuer verschont wird, insgesamt sehr viel enger gefasst. Bisher konnte die Übernahme eines kleinen Betriebes mit maximal 20 Beschäftigen für den Erben steuerfrei bleiben. Dabei wurde nicht geprüft, wie lange der Erbe den Betrieb tatsächlich weiterführt. Diese Regelung gilt nach dem neuen Gesetz nicht mehr.

Erbschaftssteuer kann soziale Ungleichheit mindern

Grundsätzlich sehen die meisten Menschen eine Besteuerung von Firmenerben als gerechtfertigt an. Diese seien im Vergleich zu anderen Erben stark privilegiert, entschied das Bundesverfassungsgericht im vergangenen Jahr. Aus diesem Grund sah sich das Bundeskabinett gezwungen, die Erbschaftssteuer zu reformieren. Jetzt hat es einen Entwurf für ein neues Gesetz vorgelegt. Zwar sollen Firmenerben auch in Zukunft weitgehend von der Steuer befreit bleiben, jedoch ist dies nun stärker an die Fortführung des Unternehmens und der Erhalt der Arbeitsplätze gebunden. Viele Familienunternehmen fürchten, dass durch die Steuerbelastung Arbeitsplätze in Gefahr geraten könnten. Durch die Erbschaftsteuer werde den Unternehmen wichtiges Geld entzogen, was dazu führe, dass das Eigenkapital sinkt. Befürworter einer stärkeren Besteuerung sehen in der Erbschaftssteuer hingegen eines der wenigen Mittel, um die bestehe Ungleichverteilung von Reichtum in Deutschland etwas zu mildern.

Nur Betriebe mit bis zu drei Angestellten ausgenommen

Das neue Gesetz unterscheidet genau nach der Betriebsgröße. Die Erbschaftssteuer trifft besonders die großen Firmen mit einem Betriebswert von mehr als 26 Millionen Euro. Deren Erben müssen nachweisen, dass das Unternehmen die Steuer nicht verkraften kann. In der Rechnung kann unter Umständen jedoch auch das Privatvermögen des Erben berücksichtigt werden. Von der Erbschaftsteuer verschont bleiben künftig nur noch Unternehmen mit bis zu drei Mitarbeitern. Nur bei diesen soll in Zukunft eine Lohnsummenprüfung entfallen. Bei einer solchen Prüfung werden die gezahlten Löhne über einen bestimmten Zeitraum hinweg verglichen. Dies soll die Sicherung von Arbeitsplätzen gewährleisten. In der Rechnung nicht berücksichtigt werden zukünftig Mitarbeiter, die in Mutterschutz oder Elternzeit sind. Gleiches gilt für Azubis und Langzeiterkrankte. „Auch kleine Unternehmen könnten nun mit der Erbschaftssteuer zu tun bekommen“, so die Einschätzung von Rechtsanwalt Matthias Steinfartz aus Rostock. Eine anwaltliche Beratung könnte sich lohnen.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz aus Rostock verfügt über große Erfahrung in den Bereichen Erbrecht und Gesellschaftsrecht und ist mit den auftretenden Problemen bestens vertraut. Gerne können Sie sich vertrauensvoll mit Ihrem Anliegen an uns wenden. Wir verstehen, wie heikel familiäre Auseinandersetzungen sind und versichern Ihnen ein äußerst pietätvolles Vorgehen und Diskretion. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie hinsichtlich des weiteren Vorgehens. Nutzen Sie die Möglichkeit hierfür ein kostenloses Erstgespräch mit uns zu vereinbaren.