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Bausparkassen weiter in der Kritik:

Darlehensgebühren in Bausparverträgen sind unwirksam

Die Bausparkassen kommen nicht aus den Schlagzeilen. Nachdem in den letzten Monaten wiederholt über die massenhafte Kündigung von Bausparverträgen und die fiesen Tricks der Kundenauf berichtet worden war, stehen die Bausparkassen nun wegen der Verwendung von unwirksamen Vertragsklauseln  in der Kritik. Diese Klauseln über Darlehensgebühren wurden tausendfach in Bausparverträgen verwendet. Ein Gericht hat sie nun für unwirksam erklärt. Betroffene Bausparer können deshalb auf Rückzahlung klagen. Aus diesem Grund empfiehlt sich eine Prüfung der Altverträge.

Darlehensgebühr mit Bearbeitungsgebühr vergleichbar

In einem ersten Verfahren wehrte sich ein Bausparer gegen die Darlehensgebühr in seinem Bausparvertrag. Die in den AGB des Vertrages enthaltene Gebühr sei ebenso wie die von den Banken erhobenen Bearbeitungsgebühren unwirksam, da sie von der Vertragslaufzeit unabhängig anfalle, argumentierte der Kläger. Die beklagte Bausparkasse wehrte sich gegen diese Sichtweise und argumentierte, dass es sich lediglich um ein Teilentgelt handle und darüber hinaus die Rechtsprechung zu Bearbeitungsgebühren nicht auf Bausparverträge angewendet werden könne.

Gericht sieht unangemessene Benachteiligung des Bausparers

Das zuständige Gericht gab dem Kläger recht und sprach diesem die Rückzahlung der Darlehensgebühr in Höhe von 2.539 € zuzüglich Zinsen für die Vertragslaufzeit zu. Die Darlehensgebühr ist nach Ansicht der Richter sehr wohl mit den Bearbeitungsgebühren vergleichbar, die damit der Argumentation des Klägers folgten. Es handele sich um eine unangemessene Benachteiligung, da nicht erkennbar sei, dass in irgendeiner Form die Interessen der Darlehensnehmer berücksichtigt würden. Die Darlehnsgebühr sei nur die Bausparkassen von Vorteil und diene ausschließlich deren Gewinnvermehrung.

Rückzahlungsansprüche bei Bausparverträgen oftmals noch nicht verjährt

„Bausparer, die in ihren Altverträgen eine Klausel über eine Darlehensgebühr finden, sollten Unterlagen unbedingt anwaltlich prüfen lassen“, so Rechtsanwalt Matthias Steinfartz aus Rostock. Die Rückzahlungsansprüche sind häufig noch nicht verjährt, da Verjährungsfrist erst mit der Hilfe der gesicherten Rechtsprechung zu den Bearbeitungsgebühren berechnet werden kann. Zur genauen Bestimmung stehen noch wichtige Entscheidungen aus. Bausparer dürfen sich also berechtigte Hoffnungen auf eine Rückzahlung machen.

Unsere Leistungen:

Gerne sichten wir auch Ihre Unterlagen und prüfen, ob die von Ihrer Bausparkasse verwendeten Allgemeinen Geschäftsbedingungen wirksam sind. Hierfür können Sie gerne ein kostenloses Erstgespräch mit uns vereinbaren. Wir beraten Sie zu allen Fragen rund um Ihre Bausparverträge und informieren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, gegen die Bausparkasse vorzugehen. Wir sind schon seit vielen Jahren auf dem Gebiet des Bankenrechts aktiv und vertreten eine Reihe von Mandanten bei Klagen gegen Kreditinstitute. Dementsprechend verfügen wir über eine große Erfahrung, welche wir gerne auch Ihnen zu Gute kommen lassen.