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Vorsicht bei Kapitalanlagen mit Nachrangdarlehen

Wer eine Kapitalanlage sucht, sollte unbedingt darauf achten, dass es sich dabei nicht um ein sogenanntes qualifiziertes Nachrangdarlehen/ partiarisches Darlehen handelt. Leider wird diese Form des Darlehens häufig missbraucht, um dubiose Geschäften zu finanzieren oder anzuschieben. Die flexiblen Kapitalanlageprodukte unterliegen bis heute nicht der Prospektpflicht. Aus diesem Grund sind sie so anfällig für Missbrauch. Allerdings hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, um gegen die Fehlentwicklung anzugehen.

Was ist ein Nachrangdarlehen?

Um eine in Zukunft drohende Insolvenz des Unternehmers aufgrund einer möglichen Krise zu vermeiden, sollen Anleger vorsorglich im Zusammenhang mit dem Darlehensabschluss  eine Rangrücktrittsvereinbarung abschließen. Mit Krise soll dabei ein Zustand gemeint sein, in dem der Unternehmer (Darlehensnehmer) die vereinbarten Zinsen oder das Nachrangdarlehen nicht zurückzahlen kann, ohne dabei Gefahr zu laufen, durch die Zahlung selbst im Sinne von § 19 InsO zahlungsunfähig oder überschuldet zu werden. Deshalb soll der Anleger (Darlehensgeber) mit seinem Anspruch auf Zahlung hinter sämtliche Forderungen gegenwärtiger und zukünftiger anderer Gläubiger zurücktreten (seinen Rang aufgeben), die sogenannte Nachrangforderung.

Diese Nachrangforderung soll der Investierende solange nicht geltend machen, wie die Befriedigung seiner Forderung zu einer Überschuldung des Unternehmers führen würde. Außerhalb eines Insolvenzverfahrens kann der Anspruch des Darlehensgebers auf Rückzahlung des Darlehens nur nachrangig geltend gemacht werden. Dies kann sehr lange dauern, da zunächst alle anderen nicht nachrangigen Gläubiger befriedigt werden und dies auch erst nach Beendigung der Krise. Im schlechtesten Falle droht der Totalverlust der Investition.

Warum ist die Prospektpflicht für Anlageprodukte wichtig?

Anlageprodukte, die nicht unter die Prospektflicht fallen, unterliegen keiner behördlichen Aufsicht und stellen daher eine Gefahr für den unerfahrenen Verbraucher dar. In der Regel ist der Investierende nicht selbst am Unternehmen beteiligt. Dies führt dazu, dass der Unternehmer alle unternehmerischen Entscheidungen allein treffen kann. Handelt es sich um einen bösgläubigen Unternehmer, kann dieser frei über das Kapital verfügen, da ihm bei dieser Form der Kapitalanlage so gut wie keine Grenzen gesetzt sind. Dem unwissenden Anleger wird dies als Vorteil verkauft, da er an den Verlusten des Unternehmens nicht beteiligt sei. Weiterhin unterliege er keiner Nachhaftung. „Aus Erfahrung kann ich sagen, dass bereits viele Verbraucher ihre Investitionen in derartig riskanten Kapitalanlageprodukten verloren haben. Teilweise die gesamte Investition Das bedeutet einen Totalverlust“, so der Rechtsanwalt für Kapital- und Bankrecht Matthias Steinfartz aus Rostock.

Unsere Leistungen:

Die Kanzlei Steinfartz in Rostock hat schon viele Anleger erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten mit dubiosen Gesellschaften vertreten. Vielen haben wir bereits zu einem Erfolg im Prozess verhelfen können. Wenn Sie selbst auf eine Kapitalanlage hereingefallen sind und wissen möchten, ob Sie Ihre Investition retten können, dann zögern Sie nicht sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über Ihre Chancen und das weitere Vorgehen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung im Bereich des Bank und Kapitalmarktrechts.