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Geschlossene Immobilienfonds

Als Immobilienfonds werden verschiedene Gesellschaftsformen bezeichnet, die Kapital von mehreren Anlegern bündeln, um dieses in Immobilien zu investieren. Dabei unterscheidet man zwischen offenen Immobilienfonds und geschlossenen Immobilienfonds.

Ein offener Immobilienfonds zeichnet sich dadurch aus, dass grundsätzlich jederzeit Kapital eingezahlt und wieder entnommen werden kann. In der Regel hat ein offener Immobilienfonds eine große Zahl von Anteilseignern und investiert in eine größere Anzahl von Einzelobjekten.

Ein geschlossener Immobilienfonds wird dagegen aufgelegt, um ein einzelnes Immobilienprojekt zu finanzieren. Ist das benötigte Kapital eingezahlt, wird der Fonds geschlossen, so dass weitere Ein- und Auszahlungen ohne weiteres nicht mehr möglich sind und der Anleger an diese Beteiligung langfristig gebunden ist.

» Die Falle

Oft tappt der Anleger ahnungslos in die Falle. Durch einen geschulten Vertriebsmitarbeiter ( meist aus dem Bekannten- oder Verwandtenkreis) wird ihm suggeriert, dass er durch den Beitritt in den Immobilienfonds erheblich Steuern sparen könne und mit hohen Gewinnen zu rechnen sei. Dabei wird dem Anleger verschwiegen, dass er mit dem Beitritt in diesen Immobilienfonds erhebliche Risiken eingeht, bis hin zum Totalverlust seiner Anlage.

Zwar wird in den Anlageprospekt oft auf diese Risiken hingewiesen, diesen Prospekt sieht der Anleger jedoch in der Regel nicht während des Beratungsgesprächs. Oft wird ihm dieser erst ausgehändigt, nachdem er sich an der Fondsgesellschaft bereits beteiligt hat.

Die Kosten der Fondsgesellschaft bestehend aus Vertriebskosten, Bearbeitungsgebühren, Finanzierungsvermittlungsgebühren usw. sind oft immens hoch, so dass nur ein erheblich geringerer Anteil des Kapitals in die Fondsimmobilien gesteckt wird.

Dies führt aufgrund der geringen Werthaltigkeit der Fondsanlage zu niedrigeren Einnahmen, die wiederum über kurz oder lang die Insolvenz der Fondsgesellschaft nach sich ziehen kann. Oft werden dann von den Anlegern Sanierungsbeiträge verlangt, indem diese bereits erhaltene Ausschüttungen zurückzahlen sollen.

Die Anleger, die anfangs diese Ausschüttungen erhalten, werden in Sicherheit gewiegt, bis diese Ausschüttungen eingestellt werden und sich herausstellt, dass hier keine Gewinne verteilt wurden, sondern Zahlungen aus der Substanz der Fondsgesellschaft, die man nun zurückzahlen soll.

Die Fondsgesellschaft, die aufgrund der erheblichen Weichkosten keine werthaltigen Immobilien erworben hat, ist aufgrund der geringen Einnahmen über kurz oder lang gezwungen Insolvenz anzumelden, sofern nicht die Anleger sich zu Nachschüssen verpflichten. Für die Anleger ist es oft zu diesem Zeitpunkt schon zu spät, denn ihre Schadenersatzansprüche gegen die Berater oder die Initiatoren der Fondsgesellschaft sind bereits verjährt.

Im schlimmsten Falle wird die Beteiligung des Anlegers durch eine Bank kreditfinanziert, mit der Folge, dass der Anleger jahrelang die Zinsen hierfür bezahlt hat und bei Fälligkeit des Darlehens eine wertlose Beteiligung an der Fondsgesellschaft gegenübersteht.

» Unsere Leistungen

Wir prüfen Schadenersatzansprüche gegen die Berater, die oftmals mit falschen Versprechungen die Beteiligung an dem Immobilienfonds vermittelt haben.

Diese Schadenersatzansprüche richten sich sowohl gegenüber „freie Berater“ als auch Banken, sofern diese die Fondsbeteiligung vermittelt haben.

Weiterhin überprüfen wir Schadenersatzansprüche gegen die Initiatoren, die oftmals in den Prospekten falsche Angaben über die Weichkosten oder über die Werthaltigkeit der Immobilie gemacht haben.

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