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Vorsicht Falschberatung: Wenn der Berater zur Kündigung des Bausparvertrages rät

Ein brandaktuelles Thema ist die gezielte Falschberatung bei Bausparverträgen. Kundenberater melden sich Bausparern und raten diesen keine Einzahlung mehr auf alte Bausparverträge zu leisten. Dies solle dazu dienen, eine mögliche Kündigung zu verhindern. Stattdessen sollten die Kunden besser in einen neuen Tarif der Bausparkasse wechseln. Doch Bausparer sollten sich nicht darüber hinweg täuschen lassen, dass hinter den vermeintlich gut gemeinten Empfehlungen der Berater das Interesse an einer möglichen Provision steckt.

Ein gezieltes Spiel mit der Angst der Bausparer

In den vergangenen Wochen wurde vielfach von einer Kündigungswelle alter Bausparverträge berichtet. Nun wurden/ werden diese Meldungen offenbar von Berater dazu genutzt, verunsicherte Bausparer zum Abschluss eines neuen Bausparvertrages zu bewegen. Immer wieder melden sich verunsicherte Bausparer, die von ihrem Berater einen vermeintlich gut gemeinten Ratschlag erhalten. Diese warnen vor einer bevorstehenden Kündigung des alten Bausparvertrages durch die Bausparkasse. Um einer solchen Kündigung zuvorzukommen, sollten die Betroffenen entweder die Einzahlungen auf den bestehenden Bausparvertrag stoppen oder noch besser einen neuen Bausparvertrag abschließen.

Doppelt falsche Beratung

Zunächst einmal sollten Bausparer wissen, dass es nicht korrekt ist, Einzahlungen auf den alten Bausparvertrag zu stoppen, um eine Kündigung zu verhindern. Im Gegenteil: Die Bausparkassen haben vor allem solchen Bausparern ihre Verträge gekündigt, die schon über einen längeren Zeitraum nicht mehr eingezahlt haben. Laufende Einzahlungen stehen vielmehr einer Kündigung entgegen, solange durch sie nicht die gesamte Sparsumme erreicht wird. Erst ab diesem Punkt ist eine Kündigung durch die Bausparkasse überhaupt möglich. Darüber hinaus ist es falsch, aus Furcht vor einer möglichen Kündigung in einen neuen Bausparvertrag zu wechseln. Das hat in der Regel eine extreme Reduzierung der Zinsen für das Bausparguthaben zur Folge.

Kalkuliertes Provisionsinteresse der Kundenberater

Doch hinter dem heißen Tipp des Kundenberaters steckt in den meisten Fällen pures Kalkül. Zum einen verdienen die Bausparberater durch den Abschluss eines neuen Bausparvertrages, weil sie von den Banken für die Vermittlung eine Provisionen erhalten. Auf der anderen Seite haben auch die Banken ein Interesse an einer Falschberatung, weil durch diese unliebsame Bausparverträge ohne Kündigungen beendet werden können. Ein solches Verhalten der Berater und Banken ist in jedem Falle als verwerflich anzusehen.

Matthias Steinfartz: Anwaltliche Beratung einholen

Bausparer, denen der Abschluss eines laufenden Bausparvertrages nahe gelegt wird, sollten sich die unabhängige Unterstützung eines Fachmannes einholen und unbedingt an einen Rechtsanwalt wenden, bevor sie derartigen Ratschlägen befolgen, rät Matthias Steinfartz Anwalt für Bank- und Kapitalrecht aus Rostock. Die Bausparer, die sich durch die Ratschläge ihrer Kundenberater zu einem neuen Bausparvertrag überzeugen ließen, sollten sich über mögliche Schadensersatzansprüche gegen die Berater von einem spezialisierten Rechtsanwalt beraten lassen.

Unsere Leistungen:

Die Rechtsanwaltskanzlei Steinfartz in Rostock ist auf die Bereiche Bankrecht und Kapitalmarktrecht spezialisiert. Aufgrund unserer jahrelangen Tätigkeit auf diesem Gebiet, verfügt die Kanzlei Steinfartz über sehr viel Erfahrung, welche wir Ihnen gerne zuteil kommen lassen. Wir vertreten unsere Mandanten und Mandantinnen gerichtlich und außergerichtlich bei allen Streitigkeiten mit der Bank. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns und vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie über das weitere Vorgehen und die Aussichten für Ihre Angelegenheit.