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Darlehen und Sicherheiten

Das Darlehen ist ein schuldrechtlicher Vertrag, bei dem ein Kreditgeber dem Darlehensnehmer Geld auf Zeit überlässt. Der Darlehensnehmer ist bei Fälligkeit des Darlehens verpflichtet, dem Darlehensgeber den Nennbetrag der Geldschuld zurück zu gewähren. Für die Überlassung des Darlehens hat der Darlehensnehmer einen Zins zu zahlen. Im Rahmen der Modernisierung des Schuldrechts zum 01.01.2002 hat der deutsche Gesetzgeber das Darlehensrecht neu geregelt. So wurde insbesondere das Recht des Verbraucherdarlehensvertrages, also eines zwischen einem Unternehmer und einer Verbraucher geschlossenen Gelddarlehensvertrages, das zuvor durch das Verbraucherkreditgesetz geregelt war, neu in die §§ 491 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches eingegliedert. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Darlehensarten, wie das endfällige Darlehen, welches am Ende der Laufzeit in einem einmaligen Betrag zurückzuzahlen ist, oder das Annuitätendarlehen, bei dem der jährlich zu zahlende Betrag aus Tilgung und Zinsen immer gleich hoch ist. Schließlich gibt es noch andere Darlehensverträge, wie den Bausparvertrag, das Abrufdarlehen, dass rollierende Geldmarktdarlehen oder das Partiarische Darlehen.

» Die Verbraucherkreditrichtlinie 2010

Die seit dem 11.06.2010 gültige Verbraucherkreditrichtlinie wendet für Bankkunden, die ein Darlehen aufnehmen, vieles zum Besseren. So dürfen die Banken dank der Richtlinie nur noch mit einem effektiven Zinssatz werben, von dem sie erwarten dürfen, dass dieser von mindestens zwei Drittel der Kunden auch abgeschlossen wird. Damit wird vermieden, dass Kreditinstitute, die früher häufig mit besonders niedrigen Zinssätzen für ihre Darlehen warben, tatsächlich aber nur in den allerwenigsten Fällen dem Bankkunden diese Zinssätze auch anboten. Weiterhin müssen Kreditinstitute schon vor dem Abschluss des Darlehensvertrages über die wesentlichen Bestandteile des Kredites informieren. Dadurch soll Verbrauchern der Vergleich verschiedener Angebote erleichtert werden. Schließlich gibt es günstigere Kündigungsfristen für den Verbraucher. Verbraucher können auch Kredite mit fester Vertragslaufzeit jederzeit ganz oder teilweise zurückzahlen.

» Neue Regeln zur Vorfälligkeitsentschädigung

Allerdings darf die Bank bei Krediten mit festem Zinssatz in Fällen eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen, in denen im Vertrag hinreichende Angaben über die Laufzeit, die Kündigungsrechte des Kreditnehmers und die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung enthalten sind. Die Entschädigung muss konkret berechnet werden, ist aber auf höchstens 1% des vorzeitig zurückgezahlten Betrages begrenzt.

» Unberechtigte Kündigung des Darlehens

Im Zusammenhang mit der Darlehensgewährung durch eine Bank können eine Vielzahl von unterschiedlichen Rechtsproblemen auftreten. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass die Bank aus unberechtigten Gründen das Darlehen fällig stellt und damit den Kunden in eine existenzbedrohende Situation bringt. Oder die Bank erhebt im Zusammenhang mit der Gewährung des Kredites unzulässige Gebühren, wie zum Beispiel Gebühren für die Ermittlung des Verkehrwertes eines Grundstücks, dessen Haus finanziert werden soll. Schließlich kann es sein, dass bei einer kreditfinanzierten Fondsbeteiligung eine falsche Widerrufsbelehrung durch die Bank erteilt wurde, so dass sich der Kunde von dieser Beteiligung durch Widerruf lösen kann.

» Übersicherung der Bank

Im Kreditsicherungsrecht kann auch die Frage aufkommen, ob die Bank nicht in sittenwidriger Art und Weise vom Kreditnehmer zu viele Sicherheiten genommen hat, so dass sie möglicherweise zur Freigabe einer Sicherheit - sei es die abgetretene Lebensversicherung oder das mithaftende Grundstück – verpflichtet ist.

» Unsere Leistungen

Wir beraten Sie in allen rechtlichen Fragen rund um das Darlehensrecht und bieten Ihnen an, Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung Ihres Falles zu geben.

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