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ALBIS Finance AG drängt Anleger zu nachteiligen Vergleichen

Die ALBIS Finance AG, welche 1996 gegründete wurde und damals noch unter dem Namen NL NordLeas AG tätig war, agierte vor allem auf dem Markt für Nutzfahrzeugleasing. Um die Jahrtausendwende vertrieb das Unternehmen Beteiligungen an seiner Gesellschaft.

Dabei wurden drei unterschiedlich ausgestaltete Anlagevarianten unter die Anleger gebracht. Die Anleger beteiligten sich hierbei als atypischer stiller Gesellschafter an der ALBIS Finance AG.

  • Classic: Bei dieser Variante leisten die Anleger eine Einmalanlage über einen bestimmten Betrag. Die Ausschüttung dieser Beteiligungsform erfolgt jährlich.
  • Classic Plus: Auch hier wurde eine Anlage geleistet, mit dem Unterschied, dass die Ausschüttung nicht zur Auszahlung kommt, sondern sofort wieder angelegt wurde.
  • Sprint: Die Sprint-Variante ist ein Ratenmodell, bei dem Anleger über einen Zeitraum von 10 bzw. 15 Jahren eine monatliche Zahlung leisten.                                                                                     

Was sich in den Ohren der Anleger zunächst gut anhörte, entpuppte sich jedoch im Laufe der Zeit als Fehlinvestition, sodass viele ihre Ratenzahlungen wegen der schlechten Meldungen über die Gesellschaft einstellten.

<<ALBIS Finance AG verlangt Ratenzahlungen und Rückzahlungen der Ausschüttungen>>

Die ALBIS Finance AG hat nun die Anleger der Classic- und der Sprint-Variante angeschrieben und von diesen die Zahlung der weiteren Raten sowie bei den Classic-Anlegern Rückzahlung der bereits geleisteten Ausschüttungen verlangt. Begründet werden diese Rückzahlungsforderungen, dass sich bei den Anlegern anderenfalls ein negatives Kapitalkonto ergeben würde. Bei Erhalt eines Mahnbescheides durch die ALBIS Finance AG sollten sich Anleger umgehend anwaltliche Beratung einholen, denn die Chancen stehen gut sich gegen Rückzahlung erfolgreich zu wehren. Allerdings müssen die Einwendungen geltend gemacht werden.

<<Widerruf des Geschäftes eventuell noch möglich>>

Viele Beteiligungen wurden in einer sogenannten Haustürsituation vertrieben. Bei derartigen Geschäften steht Verbrauchern ein Widerrufsrecht zu, welches innerhalb von 14 Tagen geltend gemacht werden muss. Ist die Belehrung über dieses Recht jedoch fehlerhaft, wie im Falle der ALBIS Finance AG aufgrund benachteiligender Klauseln anzunehmen ist, kann auch noch nach Jahren der Widerruf erklärt werden.

><Fehlende Auseinandersetzungsbilanz führt zu Klageabweisungen>>

Die Gerichte haben die Klagen der ALBIS Finance AG wegen einer fehlenden ordnungsgemäßen Auseinandersetzungsbilanz als unschlüssig zurückgewiesen. Bei der Classic-Variante muss die Gesellschaft den Anlegern den anteiligen Auseinandersetzungswert sowie die Entwicklung des Kapitalkontos ausweisen. Eine solche Bilanz muss durch einen Wirtschaftsprüfer erstellt werden müssen. Dies ist bisher nicht geschehen.

<<Vorsicht vor Vergleichsangeboten!>>

Nunmehr wenden sich von der Gesellschaft beauftragte Anwälte an die Anleger und unterbreiten diesen Vergleichsangebote. Die Gesellschafter sollen dabei gegen eine Geldsumme auf ihre Auszahlungs- und Schadensersatzansprüche gegen die ALBIS Finance AG verzichten. Der angebotene Betrag ist zumeist so gering, dass nur davon abgeraten werden kann, auf das Angebot einzugehen. Der Grund des angebotenen Vergleichs ist offensichtlich, Anleger sollen wegen der schlechten Finanzlage des Unternehmens mit einer geringen Summe abgespeist werden. Anleger sollten sich vielmehr an einen entsprechenden Fachanwalt wenden und mit diesem die Vorgehensmöglichkeiten besprechen.

Unsere Leistungen:

Herr Rechtsanwalt Steinfartz vertritt bereits erfolgreich mehrere Mandaten in Prozessen gegen die ALBIS Finance AG. Wenden auch Sie sich mit Ihrem Problem an uns. Gerne sichten wir Ihre Unterlagen und beraten Sie hinsichtlich der bestehenden Möglichkeiten gegen die Gesellschaft vorzugehen.