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Sechs Schiffsfonds von Orange Ocean vor dem Aus

Gleich ein halbes Dutzend Schiffsfonds des Emissionshauses Orange Ocean mussten am 09.04.2014 einen Insolvenzantrag stellen. Für Anleger, die in diese Fonds investiert haben, bedeutet dies im schlimmsten Fall den Totalverlust ihres Geldes.

In der aktuellen Krise der Schifffahrt hat das relativ junge Emissionshaus schwere Schlagseite erlitten. Ab dem Jahre 2008, zum Beginn der Schifffahrtskrise, begann Orange Ocean mit der Auflage seiner Schiffsfonds. Die Ausgangslage des Emissionshauses war daher von Anfang an keine einfache. Bei den nun betroffenen Schiffen handelt es sich um sogenannte Bulk Carriers, für welche Orange Ocean bei der Anschaffung einen deutlich zu hohen Preis bezahlt hatte. Durch die geringe Auslastung konnte das aufgenommene Darlehen nicht getilgt werden und die erhoffte Rendite der Anleger blieb aus. Diese sind über die Entwicklung und die Aussichten ihrer Geldanlage enttäuscht. Aufgrund der großen Überkapazitäten auf dem Markt sind schon etliche Schiffsfonds in Schwierigkeiten geraten. Bei einigen, wie im aktuellen Fall der Orange Ocean-Fonds, musste sogar ein Insolvenzantrag gestellt werden. Für die Anleger kann dies bei Eröffnung des Regel-Insolvenzverfahrens den Totalverlust ihres investierten Geldes bedeuten.

>>Unzureichende Aufklärung über die finanziellen Risiken als Chance für die Anleger<<

Für Anleger, die ihr Kapital in einen Schiffsfonds investiert haben, besteht dennoch Hoffnung sich aus der misslichen Lage zu befreien. Banken sind bei der Beratung ihrer Kunden zu umfassender Aufklärung verpflichtet. Dies schließt Provisions- und sog. Kick-back-Zahlungen, vor allem aber das Risiko einer solchen Investition ein. Wird dem Anleger das Risiko eines Totalverlustes verschwiegen, so können diesem Schadensersatzansprüche gegen die Bank zustehen. Betroffene Anleger sollten sich anwaltlichen Rat einholen, um ihr Investment auf mögliche Lücken und Versäumnisse während der Anlageberatung hinsichtlich der Aufklärungspflichten überprüfen zu lassen. Auch in den Verkaufsprospekten lassen sich unter Umständen Fehler in der Vollständigkeit und im Wahrheitsgehalt der Angaben finden. Auf Forderungen des Emissionshauses, die geleisteten Ausschüttungen zurück zu zahlen, sollten Anleger ebenfalls nicht ohne vorherige Absprache mit einem Anwalt reagieren.

Sollten auch Sie in einen der Schiffsfonds des Emissionshauses Orange Ocean investiert haben und wurden Sie nun aufgefordert, bereits erhaltene Ausschüttungen zurück zu zahlen, so fragen Sie uns um Rat.

Gerne sichten wir in einem kostenlosen Erstgespräch Ihre Unterlagen und informieren Sie über Möglichkeiten Ihre getätigte Investition zu retten.